Champions League

Pavard zurück in der Spur - und diesmal gegen PSG gesetzt

Flick "weiß, dass er gerne im Zentrum spielen will"

Pavard zurück in der Spur - und diesmal gegen PSG gesetzt

Spielte gegen PSG bislang nur mit Lille in der Ligue 1: Benjamin Pavard.

Spielte gegen PSG bislang nur mit Lille in der Ligue 1: Benjamin Pavard. imago images

Das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams fand am 23. August statt, es war das Finale der Champions League. In Lissabon gewann der FC Bayern 1:0 gegen Paris St. Germain und damit den Henkelpott. Benjamin Pavard - der mit dem Triumph in der Königsklasse seine beeindruckende Titelsammlung von Weltmeisterschaft, Europameisterschaft, deutsche Meisterschaft und Pokalsieg erweiterte - gehörte damals zwar zum Kader, musste aber zugucken. Er kam gerade erst von einer Bänderverletzung zurück, ein Einsatz wäre zu früh gekommen. Jetzt kommt es erneut zum Duell mit dem Verein aus seinem Heimatland. Und diesmal wird der 25-Jähirge dabei sein.

Als Rechtsverteidiger hatte sich Pavard vorige Saison gut in die Mannschaft integriert, sich entwickelt, ehe die Verletzung im Sommer ihn bremste. Ganz einfach war es nicht, wieder das alte Niveau, sein Bayern-Level, zu erreichen. Zwischenzeitlich hing er in einem Formtief fest, musste auch mal auf der Bank Platz nehmen. Doch seit ein paar Wochen spielt der Franzose wieder konstanter, verteidigt disziplinierter, auf Höhe, wo er zuvor dem Gegner häufig Räume anbot. Diese kleine Delle scheint er überwunden zu haben.

Pavard: "Die Innenverteidigung ist meine normale Position"

Rechts hinten ist er inzwischen wieder gesetzt, wenngleich "die Innenverteidigung meine normale Position ist", sagt Pavard. Doch mit einem Wechsel ins Abwehrzentrum beschäftige er sich derzeit nicht. "Ich weiß durchaus, dass er gerne im Zentrum spielen will und kann", erklärt Trainer Hansi Flick: "Ich habe ihn einmal in Freiburg auf der Innenverteidigerposition gehabt, ansonsten weniger. Aber es ist immer gut, wenn man mehrere Positionen spielen kann." Was gerade mit Blick auf die kommende Saison womöglich hilfreich sein könnte, da sich die Viererkette aufgrund der Abgänge von David Alaba und Jerome Boateng neu formieren wird.

Jetzt jedoch zählen erstmal die beiden Partien gegen Paris. Und da bekommt es Pavard, der in Lissabon noch von Joshua Kimmich ersetzt wurde, auf der Außenbahn mit pfeilschnellen Flügelspielern zu tun.

Georg Holzner

kicker.tv Hintergrund

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