Bundesliga

FC Bayern: Pavard kann sich vorzeitigen Wechsel vorstellen

Weltmeister möchte Defensiv-Leader werden - nur wo?

Pavard kann sich vorzeitigen Wechsel vorstellen

Geht er, wenn de Ligt kommt? Benjamin Pavard.

Geht er, wenn de Ligt kommt? Benjamin Pavard. IMAGO/Revierfoto

An Titeln hat er beinahe alles gewonnen. Also braucht es andere Ziele. Persönliche Ambitionen. Für Benjamin Pavard heißt das, wie der kicker bereits am 15. Juni exklusiv berichtet hatte, dass er ein Defensiv-Leader bei einem europäischen Top-Klub sein möchte. In der Innenverteidigung. Am liebsten natürlich beim FC Bayern.

Doch die Münchner suchen für die kommende Saison noch nach einem Abwehrchef. Matthijs de Ligt von Juventus Turin soll laut "Sky"-Berichten nach München wechseln wollen. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße seien schon mit ihm in Kontakt gewesen. Zu verhandeln sei die Ablösesumme, die sich derzeit zwischen 60 und 80 Millionen Euro bewegt.

Darum braucht es einen Abwehrchef

Pavard könnte demnach bald prominente Konkurrenz bekommen. Für die Rechtsverteidiger-Position haben die Münchner Entscheider Noussair Mazraoui verpflichtet, der ein Äquivalent zu Alphonso Davies darstellen soll. Und im Abwehrzentrum soll nun auch noch Verstärkung kommen - wie es sich das Trainerteam schon seit einige Wochen gewünscht hatte. Weil dieser Kommunikator, der die Ketten und das Spiel ordnet, der den Aufbau aus der Tiefe heraus übernimmt, im Kader fehlt. Einer wie David Alaba es war.

Abwehrchef? Intern trauen die Münchner diese Rolle niemanden aus dem Team zu

Nach kicker-Informationen wird die Rolle des künftigen Abwehrchefs intern keinem der aktuellen Innenverteidiger in der Mannschaft zugetraut. Deshalb kann sich Pavard, der 2019 vom VfB Stuttgart an die Isar wechselte und einen Vertrag bis 2024 unterschrieben hat, in diesem Sommer einen vorzeitigen Abschied aus München vorstellen, um seine persönlichen Ambitionen, ein Defensiv-Leader bei einem europäischen Top-Klub zu werden, weiter zu verfolgen. In München scheint dieses Ziel - Stand jetzt - für ihn schwer erreichbar zu sein.

Georg Holzner

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