DFB-Pokal

Pantovics neue Chance und Bochums BVB-Spitze

Matchwinner kommt gegen Mainz doch noch zu seinem Elfmeter

Pantovic nutzt neue Chance: Der VfL darf weiter träumen

Nach dem Viertelfinal-Einzug herrschte beim VfL Bochum ausgelassene Stimmung.

Nach dem Viertelfinal-Einzug herrschte beim VfL Bochum ausgelassene Stimmung. imago images/Jan Huebner

Groll hegte Milos Pantovic am vergangenen Wochenende nach dem Spiel in Mainz (0:1) nicht, auch wenn Sebastian Polter ihm den Elfmeter zuvor weggeschnappt und anschließend verschossen hatte. "Mein Gott, das passiert halt", hatte Pantovic da gesagt.

Das war gerade einmal drei Tage her, nun, im Achtelfinale des DFB-Pokals bot sich gegen Mainz - denselben Gegner - wieder die Chance vom Punkt. Der Unterschied: Polter saß diesmal auf der Bank, so gab es keine Diskussionen und Pantovic verwandelte sicher wie frech in die Mitte zum zwischenzeitlichen 1:1 (56.).

"Egal, wer die Tore schießt"

Nur drei Minuten später ließ er mit einem gefühlvollen Heber die 750 zugelassenen Fans an der Castroper Straße ein zweites Mal jubeln und avancierte somit beim 3:1-Erfolg der Bochumer zum Matchwinner. "Es ist schön für mich, aber es ist egal, wer die Tore schießt. Der Erfolg der Mannschaft steht über allem", zeigte sich der Doppeltorschütze nach dem Spiel am "Sky"-Mikrofon diplomatisch.

Dieser "Erfolg" kann sich durchaus sehen lassen: Als Aufsteiger steht der VfL mit 23 Punkten in der Liga ordentlich da und ist erstmals seit sechs Jahren wieder im Viertelfinale des Pokals. Weiter ging es für Bochum nur zweimal: 1968 und 1988, beide Male war dann jeweils im Finale Schluss. Dürfen die Fans in dieser Saison also vielleicht sogar vom großen Wurf träumen?

Große Chance für die letzten Acht

Klar ist: Alle Pokalsieger der letzten 26 Jahre sind ausgeschieden und erstmals seit der Saison 2006/2007 sind weder der FC Bayern noch Borussia Dortmund im Viertelfinale. Die Chance für die verbliebenen Acht scheint in diesem Jahr also so groß zu sein wie lange nicht.

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