15:18 - 16. Spielminute

Tor 1:0
R. Müller
Kopfball
Vorbereitung Gouiffe à Goufan
Paderborn

15:21 - 18. Spielminute

Tor 2:0
Maaß
Linksschuss
Paderborn

15:43 - 41. Spielminute

Tor 3:0
M. Ndjeng
Rechtsschuss
Vorbereitung R. Müller
Paderborn

16:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Hagner
für Willemin
Saarbrücken

16:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Buljan
für Kling
Saarbrücken

16:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Becker
für Schulp
Paderborn

16:13 - 54. Spielminute

Tor 4:0
Schüßler
Linksschuss
Paderborn

16:31 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Örtülü
für El Idrissi
Saarbrücken

16:31 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Vujanovic
für R. Müller
Paderborn

16:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Dragusha
für Schüßler
Paderborn

16:40 - 81. Spielminute

Tor 5:0
de Graef
Linksschuss
Vorbereitung Dragusha
Paderborn

SCP

SBR

2. Bundesliga

Aufsteiger schlägt desolaten FCS

2. Spieltag, SC Paderborn 07 - 1. FC Saarbrücken 4:0 (3:0)

Aufsteiger schlägt desolaten FCS

Gegenüber dem 0:3 in Unterhaching änderte Paderborns Coach Jos Luhukay sein Team auf einer Position: Im Mittelfeld spielte à Goufan für Stefulj. Mehr Personalsorgen hatte Saarbrückens Trainer Horst Ehrmantraut. Im Vergleich zum 0:4 gegen Bochum fehlten Torwart Ziegler (Infekt), Adiele (Oberschenkel), Diane (Knie) und Bencik, auch Hagner war nicht richtig fit und saß nur auf der Bank. So kam der 42-jährige Keeper Eich zu seinem Saisondebüt, Willemin verteidigte für Adiele, Roszgonyi, Kling und Thiebaut kamen in Mittelfeld und Offensive.


Der 2. Spieltag im Überblick


22 Jahre musste der SC Paderborn auf ein Heimspiel in der Zweiten Liga warten. Und gegen die Saarländer ergriff das Luhukay-Team von Beginn an die Initiative. Bei den Saarbrückern machten sich die vielen Umstellungen bemerkbar, viele Fehler schlichen sich ins Spiel.

Und der Aufsteiger konnte nach einer Viertelstunde seine Überlegenheit in Zählbares ummünzen: Gouiffe à Goufan schlug eine präzise Flanke von der rechten Seite, Kapitän Müller vollendete mit einem schönen Kopfball. Nur 120 Sekunden später vertändelte die FCS-Abwehr den Ball, Maaß hatte freie Bahn und vollstreckte eiskalt zum 2:0.

Paderborn ließ sich nun etwas zurückfallen und wartete bei strömenden Regen auf Konter. Saabrücken nun zwar mit einem optischen Übergewicht, doch dem Spiel nach vorne fehlte jegliche Durchschlagskraft, zudem präsentierte sich die Abwehr als nicht sattelfest. So waren die Paderborner bei ihren Gegenstößen sogar gefährlicher. Und kurz vor der Pause gelang Ndjeng tatsächlich der dritte Treffer: Abschlag durch Loboué, Müller verlängert auf Ndjeng, der freie Bahn hatte und Eich zum 3:0 überwand.

Nach der Pause brachte FCS-Coach Horst Ehrmantraut in Hagner und Buljan zwei neue Offensivkräfte, Kling und Willemin blieben in der Kabine. Doch Saarbrücken konnte den Schalter nicht mehr umlegen, im Gegenteil: In der 54. Minute kam Schüßler nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte an das Leder. Der Paderborner tanzte Pelzer aus und ließ Eich mit einem Linksschuss ins rechte Toreck keine Abwehrchance.

Damit war die Entscheidung natürlich gefallen. Saarbrücken gab sich nun komplett auf und konnte froh sein, dass auch Paderborn nicht mehr konsequent den Weg Richtung gegnerisches Tor suchte. Immerhin konnte de Graef mit einem Distanzschuss in der 81. Minute sogar noch auf 5:0 erhöhen.

Aufsteiger SC Paderborn siegte völlig verdient mit 5:0 über den 1. FC Saarbrücken und feierte den ersten Sieg in der Zweiten Liga nach 22 Jahren. Allerdings konnte der FCS im Hermann-Löns-Stadion seine Zweitligatauglichkeit nicht unter Beweis stellen. Nach der zweiten hohen Niederlage in Folge ziert das Ehrmantraut-Team das Tabellenende.