15:50 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Jaeckel
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Führich
Paderborn

15:57 - 28. Spielminute

Tor 1:1
Nielsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Fürth

16:10 - 42. Spielminute

Tor 1:2
Hrgota
Linksschuss
Vorbereitung Nielsen
Fürth

16:17 - 45. + 3 Spielminute

Tor 2:2
Führich
Rechtsschuss
Vorbereitung Michel
Paderborn

16:37 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sarpei
für M. Bauer
Fürth

16:38 - 47. Spielminute

Tor 2:3
Seguin
Rechtsschuss
Vorbereitung Hrgota
Fürth

16:51 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Antwi-Adjei
für Dörfler
Paderborn

16:51 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ingelsson
für Thalhammer
Paderborn

17:01 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Akolo
für Michel
Paderborn

17:05 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Abiama
für Hrgota
Fürth

17:08 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Pröger
für Führich
Paderborn

17:08 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Terrazzino
für Justvan
Paderborn

17:15 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
L. Itter
für Green
Fürth

17:17 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Collins
Paderborn

17:20 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Asta
für Nielsen
Fürth

17:27 - 90. + 6 Spielminute

Tor 2:4
Abiama
Rechtsschuss
Fürth

17:25 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Ingelsson
Paderborn

SCP

SGF

2. Bundesliga

Offensiver Krimi: Seguin und Abiama sorgen für das Fürther Happy End

Spielvereinigung sichert den Aufstiegsrelegationsplatz auch rechnerisch

Offensiver Krimi: Seguin und Abiama sorgen für das Fürther Happy End

Wichtiger Auswärtssieg: Fürths David Raum (li.) und Branimir Hrgota (Mi.) freuen sich mit Paul Seguin (re.).

Wichtiger Auswärtssieg: Fürths David Raum (li.) und Branimir Hrgota (Mi.) freuen sich mit Paul Seguin (re.). imago images

Paderborns Trainer Steffen Baumgart veränderte seine Aufstellung nach dem 8:3-Kantersieg beim FC Erzgebirge Aue nur auf einer Position im Mittelfeld: Thalhammer begann für Ingelsson (Bank).

Fürths Coach Stefan Leitl veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 gegen den Karlsruher SC auf der Linksverteidigerposition: Raum erhielt den Vorzug vor Itter (Bank).

Offensiv-Spektakel: Jaeckel trifft ins eigene, Nielsen ins richtige Tor

Beide Mannschaften waren im 4-4-2 mit Mittelfeldraute offensiv eingestellt und lieferten mit einer Menge Tempo, Aggressivität und Laufarbeit ein kurzweiliges Fußballspiel. Dabei wurde hüben wie drüben hoch verteidigt und der gegnerische Spielaufbau mit frühem Pressing unter Druck gesetzt. Dann aber ging der SCP in Führung: Führich flankte von links in den Sechzehner, wo Schallenberg und Jaeckel zum Ball gingen. Letzterer lenkte die Hereingabe mit dem rechten Bein unglücklich ins eigene Tor (22.).

Spieler des Spiels
SpVgg Greuther Fürth

Havard Nielsen Sturm

2
Spielnote

Eine von beiden Teams rasant geführte und von vielen Torraumszenen geprägte Partie, in der Fürth das bessere Team war, die Fehler der Paderborner bestrafte und verdient siegte.

2
Tore und Karten

1:0 Jaeckel (22', Eigentor, Rechtsschuss, Führich)

1:1 Nielsen (28', Rechtsschuss, Raum)

1:2 Hrgota (42', Linksschuss, Nielsen)

2:2 Führich (45' +3, Rechtsschuss, Michel)

2:3 Seguin (47', Rechtsschuss, Hrgota)

2:4 Abiama (90' +6, Rechtsschuss)

SC Paderborn 07
Paderborn

Zingerle3 - Dörfler5 , Nkaka4,5, Schonlau4, Collins3,5 - Schallenberg3, Justvan4,5 , Thalhammer4,5 , Srbeny4 - Michel3 , Führich2,5

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert2 - Meyerhöfer3, Jaeckel3,5 , M. Bauer3,5 , Raum2,5 - Stach3, Seguin3 , Green3,5 , S. Ernst3 - Hrgota2 , Nielsen2

Schiedsrichter-Team
Manuel Gräfe

Manuel Gräfe Berlin

2
Spielinfo

Stadion

Benteler-Arena

Die Antwort der Spielvereinigung aber ließ nicht lange auf sich warten. Mit schnellen Flügelangriffen erhöhte das Kleeblatt die Schlagzahl. Raum flankte von links auf den zweiten Pfosten, wo Nielsen mit exzellenter Schusstechnik Zingerle im Torwarteck überraschte (28.). Beide Teams blieben ihrem offensiven Stil treu, wodurch sich insbesondere nach Umschaltmomenten auch freie Räume zum Kontern ergaben.

Hrgota und Führich schieben ein

Kurz vor der Pause wurde es wild: Ein Sahneball von Seguin landete im Lauf von Nielsen, der Hrgota mit einer flachen Flanke bediente. Der Kapitän musste aus der Nahdistanz nur noch zum 2:1 einschieben (42.). Doch mit dieser Führung gingen die Franken nicht in die Pause, denn in der Nachspielzeit schlugen die Ostwestfalen zurück: Michel gewann das Kopfballduell gegen Bauer. Somit tauchte Führich frei vor dem Tor auf und verwandelte sicher zum 2:2-Pausenstand (45.+3). Allerdings: Michel und Bauer stießen in dieser fairen Szene hart mit den Köpfen zusammen. Beide mussten behandelt werden und wurden vorzeitig in die Kabine geschickt.

Bauer bleibt physisch, Paderborn gedanklich in der Kabine

Michel kehrte mit einem großen Pflaster an der linken Augenbraue zurück, Bauer aber blieb in der Kabine. Ihn ersetzte Sarpei in der Innenverteidigung. Allerdings blieb auch Paderborns Defensive zunächst gedanklich in der Kabine, denn nach einem langen Schlag von Torwart Burchert spielte erst Hrgota Dörfler Knoten in die Beine, um dann flach an die Strafraumgrenze zu flanken. Dort schlug Justvan ein Luftloch, sodass Seguin frei aus 16 Metern Maß nehmen konnte und die Kugel flach im linken Eck zum 3:2 versenkte (47.).

Die Partie blieb dennoch hochspannend und offensiv. Führich für Paderborn (54.) und Hrgota für Fürth (63.) verbuchten gute Chancen für weitere Tore. Wenig später auch nochmal der eingewechselte Abiama (74.) und Green (76.) für die Spielvereinigung. Erst in der Schlussviertelstunde zog sich das Kleeblatt etwas weiter zurück, wodurch der SCP wieder mehr Anteile hatte, allerdings nicht mehr wirklich gefährlich wurde. Auch, weil Fürth mit großem Aufwand die Lücken zulief.

Abiama erlöst Fürth in der Nachspielzeit

In der Nachspielzeit wurde es dann nochmal heiß: SCP-Joker Pröger donnerte einen 18-Meter-Freistoß aufs Tor, den Burchert stark entschärfte (90.+3). Auf der anderen Seite rutschte Nkaka als letzter Mann aus. Abiama schob frei vor Zingerle zur 4:2-Entscheidung ein (90.+6). Damit ist der Spielvereinigung Platz drei nicht mehr zu nehmen. Aufgrund der Ergebnisse aus den anderen Stadien hat das Kleeblatt sogar noch Chancen auf einen direkten Aufstiegsplatz und sogar den Zweitliga-Meistertitel.

Paderborn reist am letzten Spieltag am Sonntag (15.30 Uhr) zu den Würzburger Kickers. Fürth empfängt parallel Fortuna Düsseldorf.