NFL

Packers betonen: "Wir werden Aaron Rodgers nicht traden"

Nach Wechselgerüchten am Draft-Abend

Packers betonen: "Wir werden Aaron Rodgers nicht traden"

Will die Packers in der Offseason wohl verlassen: Star-Quarterback Aaron Rodgers.

Will die Packers in der Offseason wohl verlassen: Star-Quarterback Aaron Rodgers. imago images

Bereits nach dem schmerzhaften Aus im Conference-Final gegen die Tampa Bay Buccaneers hatte Rodgers (Vertrag bis 2023) seine Zukunft bei den Packers offen gelassen. Zu den Spekulationen äußerte er sich damals noch mit einem unsicheren "ich weiß es nicht" - eine Ansicht, die sich nun wohl geändert hat.

Rodgers will angeblich raus aus Green Bay

Kurz vor dem diesjährigen Draft, der am Donnerstag (Ortszeit) in Cleveland stattfand, machten dann Meldungen die Runde, wonach Rodgers Green Bay in der Offseason verlassen will. Laut NFL-Insider Adam Schefter soll der amtierende MVP einigen Verantwortlichen klar gemacht haben, dass er in der kommenden Saison seine Heimspiele nicht mehr im Lambeau Field bestreiten will.

Die Entscheidung habe nichts mit Vertragsunstimmigkeiten zu tun. A-Rod sei "verärgert", was unter anderem mit der Personalsituation in Green Bay zusammenhängen könnte. Im vergangenen Draft sicherten sich die Packers die Dienste von Quarterback Jordan Love, verzichteten dafür auf einen weiteren Passempfänger. Nun sieht Rodgers, der mit den Packers 2011 den Super Bowl gewann (31:25 gegen die Pittsburgh Steelers), seine Zukunft wohl nicht mehr in Green Bay.

Packers-GM Gutekunst: "Wir werden Rodgers nicht traden"

Doch dort plant man weiter mit dem "Gunslinger". Die Packers denken keineswegs daran, Rodgers abzugeben, wie General Manager Brian Gutekunst am Draft-Abend noch einmal betonte: "Wir werden Aaron Rodgers nicht traden."

Die San Francisco 49ers hatten angesichts der aufkommenden Gerüchte am Donnerstag wegen Rodgers "angefragt", wie General Manager John Lynch bestätigte, nachdem die Niners sich im Draft an Position 3 für Quarterback Trey Lance entschieden hatten. Wenn der Liga-MVP verfügbar sein könnte, wäre es fahrlässig, nicht zu fragen, so Lynch. Aber: "Das Gespräch war schnell zu Ende, denn es gab keine Chance."

So können die Packers-Fans hoffen, dass Rodgers auch kommende Saison in Wisconsin seine Pässe wirft. "Ich kann nicht für Aaron sprechen", meinte Gutekunst. "Aber ich denke, dass wir ein wirklich gutes Team haben und er wieder für uns spielen wird." Alles nur heiße Luft also? Das wird sich in den langen Monaten bis zum Saisonstart zeigen. In der ersten Runde des Drafts wählten die Packers an Position 29 Cornerback Eric Stokes.

tom/ski