2. Bundesliga

VfL Osnabrück plant gegen Hannover 96 mit 3200 Zuschauern

Besitzer lebenslanger Dauerkarten besitzen ein Vorrecht

Osnabrück plant gegen Hannover mit 3200 Zuschauern

Es dürfen wieder Zuschauer ins Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke.

Es dürfen wieder Zuschauer ins Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke. imago images

Mit dem Heimspiel des VfL Osnabrück gegen Hannover 96 am Freitag soll erstmals seit einem halben Jahr an der Bremer Brücke wieder eine Partie vor Zuschauern stattfinden. Der VfL plant mit bis zu 3200 Fans, was genau dem erlaubten Maximum von 20 Prozent der gesamten Stadionkapazität entspricht. Der Verein setzt damit die Empfehlung der Staatskanzleien um. Das Stadion an der Bremer Brücke fasst 16.000 Zuschauer.

Der Klub schränkt aber auch ein und verweist auf die Unwägbarkeiten in diesen Tagen - insbesondere weil eine entsprechende Verordnung der niedersächsischen Landesregierung noch nicht veröffentlicht sei. Gesichert ist eine Austragung des Niedersachsen-Duells vor Zuschauern also keineswegs. "Alle (...) Informationen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der niedersächsischen Verordnung und dem vorherrschenden Pandemie-Level", teilt der VfL auf der Vereinswebsite mit.

Kommt aber nichts mehr dazwischen und werden Fans erlaubt, freut man sich beim VfL auf den Freitag. "Wir begrüßen die Entscheidung auf politischer Ebene sehr und freuen uns, gegen Hannover 96 am 25. September wieder ein Heimspiel mit Zuschauerbeteiligung austragen zu dürfen. Es ist ein Schritt zurück zur Normalität. Natürlich genießt die Gesundheit der Bevölkerung nach wie vor oberste Priorität, deshalb haben wir ein entsprechendes Hygienekonzept mit verschiedenen Szenarien eingereicht", wird VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend zitiert.

Auf einen Dauerkartenverkauf verzichten die Niedersachsen. Es wird ausschließlich Tageskarten geben. Ein Vorrecht haben Besitzer lebenslanger Dauerkarten, Partner und Sponsoren. Anschließend werden 1800 Tickets online verkauft.

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