3. Liga

MSV Duisburg: Erneuter Einspruch gegen das DFB-Urteil

Wertung des Spiels gegen den BVB II im Blickpunkt

"Ordnungsgemäße Kontrolle persönlicher Strafen": Erneuter MSV-Einspruch gegen DFB-Urteil

Der MSV Duisburg legt gegen das Urteil des DFB erneut Einspruch ein.

Der MSV Duisburg legt gegen das Urteil des DFB erneut Einspruch ein. imago images / MaBoSport

Die Duisburger sind mit ihrem Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen Borussia Dortmund II gescheitert. Der abstiegsbedrohte Traditionsverein hatte diesen eingelegt, weil nach Auffassung des MSV bei der 1:3-Niederlage am 6. Februar der Dortmunder Franz Pfanne eingesetzt wurde, obwohl er wegen fünf Gelber Karten eigentlich gesperrt gewesen sein müsste.

Das DFB-Sportgericht kam zu dem Entschluss, dass für Pfanne lediglich vier Gelbe Karten vermerkt gewesen seien. Im Spielbericht des fraglichen Spiels gegen Meppen sei keine Verwarnung gegen ihn, dafür gegen Mitspieler Maik Amedick eingetragen gewesen, der zum Zeitpunkt des Foulspiels auf der Bank saß. Beide Teams hätten den Bogen unterzeichnet, und es seien bis zur Einspruchsfrist auch keine Eintragungsfehler beanstandet worden. Deshalb wies das DFB-Sportgericht den Protest als "zulässig, jedoch in der Sache nicht begründet" zurück.

Die Duisburger beharren weiterhin darauf, dass die TV-Bilder Pfannes Verwarnung im Spiel gegen den SV Meppen belegen würden und legen gegen das Urteil erneut Einspruch ein. Geschäftsführer Thomas Wulf erklärte, dass der MSV "über den Sport-Anwalt Einspruch gegen dieses Urteil einlegt. Unserer Ansicht nach hat der DFB bei seinem Urteil nicht berücksichtigt, dass jeder Klub für die ordnungsgemäße Kontrolle persönlicher Strafen verantwortlich ist."

dpa/kon

Die Trainer in der 3. Liga