Handball

Corona-Impfzentrum: Eulen Ludwigshafen ab Dezember ohne eigene Halle

Aktuelle Spielstätte wird Corona-Impfzentrum

"Ohne Vorwarnung und Vorahnung": Eulen Ludwigshafen ab Dezember ohne Halle

Nicht nur Torhüter Martin Tomovski schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: Die Eulen stehen demnächst ohne eigene Halle da.

Nicht nur Torhüter Martin Tomovski schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: Die Eulen stehen demnächst ohne eigene Halle da. imago images

"Ich wurde am Dienstag davon telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass die Friedrich-Ebert-Halle für die Dauer von wohl einem halben Jahr als Impfzentrum umfunktioniert wird und uns demnach ab dem 1.12.2020 nicht mehr als Heimspielstätte zur Verfügung steht", schreibt Geschäftsführerin Lisa Heßler am Freitag in einem offenen Brief auf der Internetseite des Klubs. Von dieser Entscheidung sei man "ohne Vorwarnung und Vorahnung" sowie "ohne jeglichen Ansatzpunkt" für eine alternative Heimspielstätte überrascht worden.

"Das irritiert, schockiert und stimmt nachdenklich", schreibt Heßler. Laut der Geschäftsführerin haben andere Bundesliga-Klubs bereits Hilfe angeboten. Man prüfe derzeit, "ob wir dort unsere Spiele wohl wechselnd austragen können." In unmittelbarer Nähe befindet sich beispielsweise die SAP Arena in Mannheim, Heimspielstätte der Rhein-Neckar Löwen.

In der Bundesliga stehen die Eulen derzeit mit 3:15 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Am Donnerstag waren ihnen in Wetzlar lediglich elf Tore gelungen.

dpa