Bundesliga

Özcan vor Gladbach: "Sie spielen zu lassen, wäre ein Fehler"

Köln: Modeste trainierte noch individuell

Özcan über Gladbach: "Sie spielen zu lassen, wäre ein Fehler"

Geht hochmotiviert ins Duell gegen Gladbach: Salih Özcan.

Geht hochmotiviert ins Duell gegen Gladbach: Salih Özcan. imago images/Revierfoto

Das Training am Mittwochvormittag fand ohne Anthony Modeste statt. Die Verletzung im Hüft-Becken-Bereich, zugezogen beim Foul des Mainzers Stefan Bell am vergangenen Sonntag, war nicht so weit abgeklungen, als dass der Franzose hätte mitmischen können. Er arbeitete individuell, konnte allerdings immerhin schon ohne Beschwerden gehen. Und so lebt die Hoffnung, dass Kölns bester Torschütze im Derby gegen Borussia Mönchengladbach dabei sein kann. Man geht davon aus, dass die Schmerzen sich Tag für Tag reduzieren, einen Substanzverlust gibt es ja nicht angesichts der kurzen Pause.

Andersson steht bereit

Sollte Modeste dennoch ausfallen, wird Sebastian Andersson in die Sturmmitte rücken und den Franzosen eins zu eins ersetzen. Noch offen ist allerdings, wie es hinter ihm aussieht. Der Gegner aus Mönchengladbach bestach zuletzt durch zielstrebiges Umschaltspiel, ein Viererblock im zentralen Mittelfeld mit Koné, Neuhaus, Hofmann und Stindl - ergänzt durch Sturmspitze Plea - glänzte gegen Aufsteiger Fürth. Dem werden die Kölner ein richtiges Pfund entgegensetzen müssen.

Özcan fordert Derby-Härte

Weshalb es durchaus möglich ist, dass Trainer Steffen Baumgart auf eine eher defensiv ausgerichteten Dreier-Reihe mit Skhiri, Ljubicic und Özcan baut. Drei Dauerläufer, drei gute Zweikämpfer, drei disziplinierte Spieler, die dennoch wissen, wo das Tor steht.

Vor ihnen kämen Florian Kainz und Mark Uth hinter der Sturmspitze zum Zug. "Gladbach hat eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen die Räume dicht halten" fordert Salih Özcan, zuletzt in Mainz Torschütze zum 1:1 mit seinem ersten Bundesligatreffer überhaupt. Seine Erkenntnis: "Sie spielen zu lassen, wäre ein Fehler." Er selbst sieht sich für den Samstag und das Derby "ein bisschen mehr auf Dampf". Er wolle versuchen, "noch ein bisschen härter" in die Zweikämpfe zu gehen, "das gehört dazu!"

Frank Lußem

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