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Odonkor: "Ich fühle mich sehr gut"

Rückkehr in die Bundesliga weiter ein Thema

Odonkor: "Ich fühle mich sehr gut"

Fußball: David Odonkor (Betis Sevilla)

Auf dem Wege der Besserung: David Odonkor will spätestens im Januar wieder voll trainieren. getty

Aussagen von Betis-Teamarzt Tomas Calero waren in der Vorwoche in Spanien so interpretiert worden, dass Odonkor bei einer weiteren Knieverletzung das Karriereende drohen könnte. "Absolut hypothetische Aussagen und fehlinterpretiert", sagte Odonkor dem kicker. "Fakt ist, dass ich keine Beschwerden mehr habe, konstant Fortschritte mache." In diesem Jahr wird der frühere Dortmunder, der den BVB im August 2006 für 6,5 Millionen Euro Richtung Sevilla verließ, dennoch kein Spiel mehr für seinen spanischen Klub machen, der ihn für die Hinrunde nach seiner Knie-OP gar nicht gemeldet hatte.

In der Primera División lief Odonkor in den vergangenen zwei Spielzeiten nur 33-mal für Betis auf, dabei wurde er in 16 Partien nur eingewechselt. Dem 16-maligen deutschen Nationalspieler gelang lediglich ein Tor. Schon im August hatte Odonkor erklärt, er wolle wieder zurück nach Deutschland. Klar, dass das Thema weiter aktuell ist. "Ich fühle mich in Sevilla wohl, aber ich vermisse die Heimat. Sollte ein Klub Interesse haben, könnte man über alles reden", sagte der 24-Jährige, der einen Vereinswechsel in der Winterpause aber für unwahrscheinlich hält. "Das kann ich mir wegen der Verletzung nicht vorstellen."

Erst einmal gilt es ohnehin, wieder fit zu werden. Momentan muss sich Odonkor noch mit Krafttraining und Laufen begnügen. "Wenn die Heilung weiter so gut verläuft, kann ich vielleicht schon im Dezember mit der Mannschaft trainieren. Spätestens aber im Januar", hofft er. Angst, dass die Verletzung ihn der größten Stärke, seiner Schnelligkeit, beraubt haben könnte, hat Odonkor nicht: "Die Operation ist besser verlaufen als die nach der WM. Ich fühle mich sehr gut, voller Optimismus."