Bundesliga

Schalke 04 - Bastian Oczipka: "Dieses Ergebnis ist eine Schande"

Schalke: Wagner denkt schon an das Bremen-Spiel

Oczipka: "Dieses Ergebnis ist eine Schande"

Bastian Oczipka

Nach dem 0:8 gegen Bayern München frustriert: Benjamin Stambouli (li.) und Bastian Oczipka. imago images

Für einen kurzen Moment hatte es so ausgesehen, als ob Schalke 04 am Freitagabend in der leeren Allianz Arena zu einer kleiner Überraschung fähig gewesen wäre. Denn die Gäste versteckten sich der Anfangsphase nicht, vielmehr zwang Goncalo Paciencia Manuel Neuer mit einem wuchtigen Abschluss zu einer ersten Parade. Die Hoffnungen auf ein spannendes, ja vielleicht sogar ausgeglichenes Auftaktspiel wurden allerdings schnell erstickt - spätestens als die Bayern in der vierten Minute in Führung gegangen waren, die sich nach rund 30 Minuten sogar zu einer Drei-Tore-Führung ausgebaut hatten. Und spätestens als Serge Gnabry kurz nach dem Seitenwechsel das 4:0 markiert hatte, nahm die "herbe Niederlage", wie Wagner sagte, Formen an. "Was wahnsinnig ärgerlich ist: Dass wir nach dem vierten, fünften Tor weiter nach vorne spielen wollten, das war naiv", ärgerte sich Schalkes Trainer.

Wir müssen uns jetzt schütteln, diese herbe Niederlage hinnehmen und gegen Bremen die Reaktion zeigen, die wir selber von uns erwarten.

David Wagner

"Dass es gegen den Triple-Sieger schwer wird, das war klar", räumte Oczipka ein. "Aber dieses Ergebnis ist eine Schande. Wir sind extrem enttäuscht." Der Trainer habe dem Team direkt mitgeteilt, "dass es in einer Woche gegen Bremen weiter geht und das ist eher unser Maßstab. Wir haben von Bayern die Grenzen aufgezeigt bekommen", sagte der Verteidiger.

Stambouli hofft auf einen Lerneffekt

Ähnlich sah das Benjamin Stambouli am ZDF-Mikrofon, der nach dem Spiel gegen "die beste Mannschaft Deutschlands, ich glaube auch die beste in Europa und der Welt" betonte: "Wir haben gegen eine super Mannschaft gespielt und müssen lernen. Das ist eine Erfahrung, die wir mitnehmen müssen. Es tut immer weh, so ein Ergebnis."

Kommentar: Wagner steht mit dem Rücken zur Wand

Genau darauf setzt nun auch Wagner - mit Blick auf das Bremen-Spiel. "Wir müssen uns jetzt schütteln, diese herbe Niederlage hinnehmen und gegen Bremen die Reaktion zeigen, die wir selber von uns erwarten."

pau

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