2. Bundesliga

Hansestadt Hamburg kauft Stadiongrundstück des HSV für 23,5 Mio. Euro

Das Volksparkstadion ist für die Zukunft gewappnet

Nun ist es beschlossene Sache: Stadt Hamburg kauft das Stadiongrundstück

Heimstätte des Hamburger SV: das finanziell nun für die Zukunft bestens vorbereitete Volksparkstadion.

Heimstätte des Hamburger SV: das finanziell nun für die Zukunft bestens vorbereitete Volksparkstadion. imago images

Der Millionendeal mit der Stadt Hamburg war bereits im September 2020 ein entscheidendes Stück Richtung Realisierung gegangen. An diesem 10. Februar 2021 wurde der Vertrag nun mit Unterschriften besiegelt. Die großen Eckpfeiler dabei: Die Hansestadt Hamburg erwarb zu einem Kaufpreis von 23,5 Millionen Euro das Stadiongrundstück und bestellte zugleich zugunsten des HSV ein Erbbaurecht am Stadiongrundstück bis ins Jahr 2087. Dieses Erbbaurecht kann sogar über diese Laufzeit hinaus bis 2117 verlängert werden.

Für den HSV unterzeichnete der Vorstand in Person von Frank Wettstein und Jonas Boldt die Verträge. Der große Plan dahinter: Mit Hilfe des Erlöses wird der HSV die für die UEFA EURO 2024 erforderlichen Maßnahmen am Volksparkstadion und auf dem Stadionareal durchführen und die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten tragen können. Zugleich ist das Ganze natürlich auch eine wichtige Liquiditätssicherung in diesen unsicheren Corona-Zeiten.

"Von dieser Vereinbarung profitieren beide Seiten"

HSV-Vorstand Wettstein wird dazu in der offiziellen Mitteilung des Bundesliga-Aufstiegsanwärters wie folgt zitiert: "Trotz der derzeit auf beiden Seiten bestehenden enormen Herausforderungen durch die Pandemie wurde in vielen konstruktiven und zielführenden Verhandlungsrunden mit größter Sorgfalt ein gemeinsames Vertragswerk entwickelt, das belastbar und zukunftsfähig ist, aber auch zwei Jahrzehnte nach dem Stadionbau zwingend notwendig war. Mit der nun bestehenden Planungssicherheit können wir die weiteren Aufgaben zielgerichtet angehen."

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel ergänzt: "Von dieser Vereinbarung profitieren beide Seiten. Der HSV wird in die Lage versetzt, trotz wirtschaftlicher Einbußen durch die Corona-Pandemie aus eigener Kraft notwendige Investitionen für die Zukunft zu tätigen. Und die Stadt kann ihre strategischen Interessen an städtischen Flächen langfristig absichern."

Zum Thema:

HSV: Millionendeal mit der Stadt

mag

So lange laufen die Verträge der Zweitliga-Trainer