2. Bundesliga

Nürnberg: Robin Hack ist fit, Hoffnung bei Georg Margreitter

Standortbestimmung in Braunschweig

Nürnberg: Hack fit, Hoffnung bei Margreitter

Steht dem Club in Braunschweig zur Verfügung: Robin Hack (r.), hier gegen Jerome Gondorf.

Steht dem Club in Braunschweig zur Verfügung: Robin Hack (r.), hier gegen Jerome Gondorf. imago images

Der 1. FC Nürnberg könnte am Wochenende eine Sonderstellung im Profifußball genießen. Fast überall stehen Geisterspiele an, im kompletten November nach den Beschlüssen der Bundesregierung sowieso. In der Partie bei Eintracht Braunschweig am Samstag (13 Uhr) sind nach aktuellem Stand jedoch noch 2900 Besucher zugelassen. "Ich würde keine Wette eingehen, dass die am Ende auch tatsächlich dürfen", sagt Coach Robert Klauß mit Blick auf sich täglich ändernde Fakten. "Ich konzentriere mich auf meinen Job als Fußballlehrer, in der Vorbereitung spielt die Zuschauerfrage keine Rolle."

Klauß kann fast aus dem Vollen schöpfen

Als Trainer darf er erleichtert feststellen, dass ihm wohl alle unter der Woche angeschlagenen Spieler zur Verfügung stehen. Robin Hack stieg nach seiner schmerzhaften Knieprellung am Donnerstag ins Mannschaftstraining ein, Adam Zrelak nach Magenproblemen sowie die Innenverteidiger Adam Sörensen und Lukas Mühl nach einem Tag Pause bezüglich Belastungssteuerung. Hanno Behrens ist nach überstandener COVID-19-Infektion dabei, bei ihm will Klauß allerdings abwarten. "Er war eine gute Woche raus, ist vorsichtig wieder belastet worden. Wir werden am Freitag schauen, ob es für den Kader reicht und gemeinsam mit ihm entscheiden."

Schäffler ist Startelfkandidat

Bei Georg Margreitter könnte es laut des Trainers zu einer Punktlandung reichen, der Innenverteidiger soll am Freitag nach Wadenproblemen zurückkehren und nach Möglichkeit die fünfständige Busfahrt nach Niedersachsen antreten. Zu guter Letzt hat Manuel Schäffler an den zwei freien Tagen in dieser Woche seinen nach dem Comeback leeren Akku aufgeladen und ist damit ein ernsthafter Kandidat für die Startelf.

Wir wissen selber nicht so genau, wo wir stehen. Wir wollen besser Fußball spielen und punkten. Wichtig ist, dass man Dreier einfährt.

Robert Klauß

Gegner Braunschweig bezeichnet Klauß als einen Aufsteiger, der in der noch jungen Saison viel erlebt habe: Pokal-Sensation gegen Hertha BSC, Derby-Niederlage, zuletzt zwei Platzverweise mit je einem Sieg und dem jüngsten 0:3 in Regensburg. "Mit Ball agieren sie variabel, mal Kurzpassspiel, mal lange Bälle hinter die Kette. Gegen den Ball agieren sie sehr aggressiv."

Die eigene Bilanz fällt mit sechs Zählern aus fünf Partien gemischt aus. "Wir wissen selber nicht so genau, wo wir stehen. Wir wollen besser Fußball spielen und punkten. Wichtig ist, dass man Dreier einfährt." Das gelang bislang nur beim 1:0 gegen Sandhausen, in Braunschweig soll der zweite folgen - ob mit oder ohne Zuschauer.

Frank Linkesch