Bundesliga

Alexander Nouri nach Hertha-Aus: "Hätten den Klassenerhalt geschafft"

Ehemaliger Trainer äußert sich zur Klub-Entscheidung

Nouri nach Hertha-Aus: "Hätten den Klassenerhalt geschafft"

Kam zunächst als Mitglied des Trainerteams unter Jürgen Klinsmann und wurde später vorübergehend zum Chefcoach ernannt: Alexander Nouri.

Kam zunächst als Mitglied des Trainerteams unter Jürgen Klinsmann und wurde später vorübergehend zum Chefcoach ernannt: Alexander Nouri. imago images

Am Donnerstag wurde Nouri durch Bruno Labbadia als Cheftrainer bei der Berliner Hertha ersetzt. Seine Tätigkeit bei den Hauptstädtern, "eine spannende Reise", wie er auf Instagram schrieb, war damit nach rund vier Monaten beendet. "In dieser sehr intensiven Zeit habe ich viel erlebt und auch viel gelernt", erklärte der 40-Jährige. "Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen, die mich in den vergangenen Monaten auf irgendeine Art und Weise unterstützt haben, bedanken. Vielen Dank auch an die Hertha-Fans für den positiven Zuspruch und den Support!"

Nouri war nach dem überraschenden Rückzug von Jürgen Klinsmann für vier Spiele zum Interimstrainer befördert worden und hatte fünf Zähler (1/2/1) geholt. "Ich bin überzeugt", so Nouri weiter, "dass wir bei sechs Punkten Vorsprung den Klassenerhalt geschafft hätten, respektiere aber die Entscheidung des Klubs." In der aktuellen Tabelle der durch die Corona-Pandemie unterbrochenen Saison steht die Hertha auf dem 13. Platz.

Trainerwechsel war ursprünglich für den Sommer geplant

Hertha-Manager Michael Preetz hatte die Trennung von Nouri mit der durch die Corona-Pandemie entstandenen neuen Situation erklärt. Es sei klar abgesprochen gewesen, im Sommer einen neuen Cheftrainer zu installieren. Doch durch die Zwangspause habe sich der Klub dazu entschieden, "diese Chance, die Mannschaft in den nächsten Wochen auf eine mögliche Fortführung der Saison vorbereiten zu können, zu nutzen und unsere Entscheidung auf der Trainerposition vorzuziehen".

pau

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