Bundesliga

Nouri streicht Petsos und Yatabaré

Bremen: Weiter keine Angst vor großen Namen

Nouri streicht Petsos und Yatabaré

Verfolgt konsequent seine Linie: Bremens Interimscoach Alexander Nouri.

Verfolgt konsequent seine Linie: Bremens Interimscoach Alexander Nouri. picture alliance

Geheimtraining an der Weser, wie meistens beim letzten Üben vor einem Spiel. Bevor die Norddeutschen die Reise zum Auswärtsspiel antraten, absolvierte die Truppe um Nouri die letzte Einheit. Da sich die Personallage ein wenig entspannt hat, standen einige Personalien im Mittelpunkt: Nach Fin Bartels und Santiago Garcia, die zuletzt gefehlt hatten, hatten am Donnerstag auch Serge Gnabry und Lamine Sané wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Mehr Profis als zuletzt standen somit der Übergangslösung Nouri zur Verfügung. Der Coach musste daher abermals einige harte Entscheidungen treffen. Wie schon zuletzt nominierte er Petsos und Yatabaré nicht für den Kader. Das gleiche Schicksal traf auch die beiden Eggestein-Brüder Maximilian und Johannes, die ebenfalls die Reise nach Darmstadt nicht mitmachen.

Seit Saisonbeginn machen die Bremer aus der Nominierung des Aufgebots eine geheime Staatsaktion. Früher haben sie den 18 Mann starken Kader stets nach dem Abschlusstraining bekanntgegeben. Seit Frank Baumann als Geschäftsführer und Manager agiert, geschieht dies nicht mehr. Somit muss spekuliert werden.

Nach Lage der Dinge dürfte auch wieder U-23-Spieler Ousman Manneh zur Reisegruppe zählen - wie auch die wieder einsatzbereiten Verletzten der letzten Tage. Nach seiner zwei Spiele umfassenden Sperre steht auch Aron Johannsson wieder zur Verfügung. Florian Kainz, von Nouri bisher nicht berücksichtigt, steht wohl ebenso erneut nicht im Kader wie der immer noch nicht voll einsatzfähige Santiago Garcia. Für Letzteren wird Janek Sternberg dabei sein. Wer den letzten Platz im 18-er-Kader erhalten hat - U-23-Spieler Niklas Schmidt oder Lennart Thy - war nicht verlässlich festzustellen.

Hans-Günter Klemm