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Nordhausen springt dank Schwerdt über den Strich:

Oberliga NOFV-Süd - 24. Spieltag, Samstag

Nordhausen springt über den Strich: Schwerdt-Doppelpack zwingt Krieschow in die Knie

Felix Schwerdt war Nordhausens Matchwinner gegen Krieschow.

Felix Schwerdt war Nordhausens Matchwinner gegen Krieschow. imago images/Bild13

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Das Aufstiegsrennen stand bereits am Donnerstagabend im Mittelpunkt. Der Samstagnachmittag gehörte den Teams dahinter. Besonders wichtig war der doch überraschende 2:1-Heimerfolg des abstiegsbedrohten FSV Wacker 90 Nordhausen gegen den drittplatzierten VfB Krieschow. Spieler des Tages auf Gastgeberseite war Felix Schwerdt, der beide Treffer erzielte. Erst brachte er seine Farben in der 24. Minute mit einem platzierten Schuss aus 15 Metern in Führung, in der Nachspielzeit (90.+2) zog er dann wuchtig von außerhalb des Strafraums zum späten Sieg ab. Raak hatte für den VfB zwischenzeitlich ausgeglichen (29.).

Da sich der SV Blau-Weiß Zorbau und der FC Grimma im direkten Duell (1:1) gegenseitig die Punkte nahmen - Opolka (41.) egalisierte noch vor der Pause die frühe Führung von Beiersdorf (3.) -, schob sich der FSV Wacker 90 vorbei auf einen Nichtabstiegsplatz. Auf einen solchen stünde der SV Arnstadt sicherlich auch gerne, der Rückstand beträgt allerdings schon sieben Zähler. Gegen den Tabellenvierten FSV Budissa Bautzen gab es zumindest einen Achtungserfolg. Remis trennten sich die Thüringer, die das Spiel zunächst kontrollierten und auch zu einigen Chancen kamen, von den Sachsen. Treffen sollte zunächst aber Bautzen, das immer wieder mit schnellen Kontern Nadelstiche setzte. So wie vor der Ecke, die zur Führung führte. Aus einer unübersichtlichen Situation heraus - die Heimelf monierte zudem Hand - stocherte Hagemann den Ball wenige Zentimeter über die Linie (36.). Bis zum Ausgleich brauchten die Gastgeber einige Zeit. Erst in der 88. Minute bediente Ruschke mit einer Flanke Pusch, dessen Kopfball flog im Bogen ins rechte Eck zum 1:1-Endstand.

Ein Unentschieden stand nach Schlusspfiff auch auf der Anzeigentafel im Stadion am Zoo in Halle. Dort hatte der FC Carl Zeiss Jena II auf holprigem Geläuf in einer intensiv geführten Partie zuvor ein 2:0 gegen den VfL Halle verspielt. Grimm mit dem Kopf (7.) und Engojan mit einem Distanzschuss in den Knick (21.) hatten diese bereits im ersten Durchgang herausgeschossen. Nach der Pause wendete sich das Blatt jedoch und die Heimelf wurde stärker. Kind verkürzte in der 55. Minute nach schöner Kombination aus kurzer Distanz, ehe Eder in der 68. Minute eine feine Flanke erst herunter pflückte und anschließend zum Ausgleich verwandelte. Die Gastgeber kontrollierten daraufhin die Begegnung, ein weiterer Treffer wollte ihnen aber nicht gelingen. Es blieb beim 2:2, mit dem angesichts der Tabellensituation sicherlich beide Teams leben können.

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