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NOFV-Präsident Erwin Bugar überraschend verstorben

"Ein Freund, Ratgeber und toller Wegbegleiter"

NOFV-Präsident Erwin Bugar überraschend verstorben

Tiefe Trauer: Erwin Bugar, Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbands, ist tot.

Tiefe Trauer: Erwin Bugar, Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbands, ist tot. imago images / Köhn

Erwin Bugar ist tot. Der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Verbandes (DFB) und Vorsitzende des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) verstarb am Mittwoch im Alter von 68 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Das gab der Verband am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite bekannt und schrieb dort: "Wir sind fassungslos und unsagbar traurig. In diesen schweren Stunden gilt unser Mitgefühl den Angehörigen von Erwin Bugar, aber auch seinen Freunden und Weggefährten."

Hermann Winkler, NOFV-Vize und Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, sagte in der MDR-Sendung "Sport im Osten" über Bugar: "Ich kannte ihn fünf Jahre. Er war ein Freund, Ratgeber und toller Wegbegleiter. Er wusste immer, worüber er spricht, ich mochte seine unaufgeregte und sachliche Art. Er war ein ehrlicher Sportsfreund."

Auch der DFB reagierte auf die schockierende Nachricht. Präsident Fritz Keller sagte auf der verbandseigenen Internetseite: "Der plötzliche Tod von Erwin Bugar hat uns alle beim DFB erschüttert und bestürzt. Er war im DFB-Präsidium und im gesamten deutschen Fußball sehr geschätzt - als Vertreter der Basis, der den Fußball stets in seiner Gesamtheit sah und sich große Verdienste erworben hat. 2013 etwa, als das Hochwasser Elbe und Saale auch in seiner Heimat Sachsen-Anhalt über die Ufer treten ließ, setzte er sich leidenschaftlich für die Amateurvereine der Region ein. Dank seiner ausgleichenden Art war er oft Vermittler zwischen unterschiedlichen Positionen und Ansichten. Erwin Bugar wird dem DFB sehr fehlen."

stw / sid