eSport

"Niemand ist immun": Lootbox-Kritik könnten EA gefährden

Steigende Kosten lassen CEO nicht kalt

"Niemand ist immun": Inflation könnten EA gefährden

EA-CEO Andrew Wilson teilte im Zuge des aktuellen Quartalsbericht eine Zukunftssorge.

EA-CEO Andrew Wilson teilte im Zuge des aktuellen Quartalsbericht eine Zukunftssorge. Getty Images

Während die Menschheit sich langsam auf den Dezember und unausweichlichen Jahreswechsel zubewegt, hat Electronic Arts (EA) 2023 bereits eingeläutet. Zumindest auf geschäftlicher Ebene läuft das neue Jahr bei dem Entwickler und Publisher bereits seit April. Anfang November gab es nun die Veröffentlichung des zweiten Quartalsberichts des Gaming-Giganten, in dem CEO Andrew Wilson Rede und Antwort stand. 

Wirtschaftliche Lage beunruhigt Wilson

Und tatsächlich beunruhigt Wilson dabei ein schwelender Brand, an dem EA sich möglicherweise die Finger verbrennen könnte: "Es ist hart, das Narrativ um uns und einige der Berichte hinsichtlich herausfordernder makroökonomischer Zeiten, speziell in Europa, zu ignorieren." 

Der EA-Vorsitzende erwarte deshalb zwar weiterhin, dass der Konzern wachsen werde, wolle sich dabei aber "sehr durchdacht, fokussiert und bewusst durch dieses Umfeld bewegen". "Denn", begründet er, "wenn es wirklich schlimm wird, glaube ich nicht, dass irgendjemand immun ist." 

Wir sind unfassbar resilient.

Electronic-Arts-CEO Andrew Wilson

Drastische Worte des 48-Jährigen zum aktuellen Zustand der Weltwirtschaft. Grund zur Panik sieht er jedoch keinen: "Ich glaube, wir haben gezeigt, dass wir unfassbar resilient sind. Wir sind fokussiert darauf, unglaubliche Spiele und ein tiefgreifendes Investment unserer Community aufzubauen, was bisher sehr, sehr gut für uns funktioniert hat."

Matti Jansen

Das Enfant Terrible: Zlatan Ibrahimovic