Bundesliga

"Nicht würdig für einen Deutschen Meister"

Heidel und Hübner kritisieren Bayern-Transfers

"Nicht würdig für einen Deutschen Meister"

Findet deutliche Worte in Richtung München: Der Mainzer Manager Christian Heidel.

Findet deutliche Worte in Richtung München: Der Mainzer Manager Christian Heidel. picture alliance

Heidel war es mit Jan Kirchhoff, der im Sommer nach Vertragsende ablösefrei von Mainz nach München wechselt, ähnlich ergangen. "Irgendwann haben wir erfahren, dass bei den Bayern ein Medizincheck stattfindet. Auf einen kurzen Anruf, dass unser Spieler unter Vertrag genommen wurde, warten wir nach wie vor."

Hübner "kann Heidels Eindrücke nur bestätigen". So habe die Eintracht lediglich aus dem Verhalten des Marktes den Schluss ziehen können, dass sich Sebastian Rode mit dem FC Bayern geeinigt haben muss. "Andere Interessenten haben sich ausgeklinkt, weil sich das Gefühl eingestellt hatte, über Rodes Zukunft ist entschieden." Da Rode in Frankfurt einen Vertrag bis 2014 besitzt, hätten die Bayern die Eintracht laut DFL-Reglement sogar um Erlaubnis fragen müssen, ob sie Rode kontaktieren dürfen. Verhandlungen ohne den aktuellen Verein einzuschalten, ist offiziell frühestens sechs Monate vor Vertragsende gestattet.

Michael Ebert