Int. Fußball

Podolski (Antalyaspor) trifft im türkischen Pokalfinale auf Besiktas

Großer Tag für Antalyaspor

"Nicht wie Kaninchen": Podolski trifft im Pokalfinale auf Meister Besiktas

Höhepunkt im Antalya-Dress: Lukas Podolski steht im Pokalfinale.

Höhepunkt im Antalya-Dress: Lukas Podolski steht im Pokalfinale. Getty Images

Um 19.45 Uhr (MESZ) ist am Abend Anstoß in Izmir - Antalyaspor und Besiktas kämpfen um den Titelgewinn im türkischen Pokal. Besiktas kann seine Trophäensammlung in diesem Wettbewerb auf zehn aufstocken und nach dem Triumph in der Liga vom Wochenende auch das Double perfekt machen.

Pokalfinale und dann Abschied?

Der Außenseiter von der Türkischen Riviera kann mit solchen Meriten nicht aufwarten. "Das ist ein ganz besonderes Spiel für uns. Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen", sagte Angreifer Podolski auf einer Pressekonferenz am Montag. Die mittlerweile 35-jährige Klublegende des 1. FC Köln kam auf ihrer Karriere-Reise 2020 vom japanischen Klub Vissel Kobe nach Antalya. Der Vertrag des Ex-Nationalspielers (vier Saisontore) läuft im Sommer aus und deutet alles auf Abschied hin, es könnte Podolskis letzte Chance auf einen Titelgewinn sein. Und es wäre der erste Eintrag im Briefkopf seines derzeitigen Arbeitgebers, der auch die aus der Bundesliga bekannten Nuri Sahin (32) und Sidney Sam (33) auf seinem Lohnzettel hat.

Podolski weiß, wie Pokalfinale geht

Antalyaspor hat noch keinen nationalen Titel gewonnen, 2000 ging das Pokalfinale gegen Galatasaray in der Verlängerung verloren. "Wir sind uns bewusst, dass es ein sehr wichtiges Finale für die Stadt, für die Mannschaft, für den Verein ist. Wir wollen die Trophäe. Wir sind nicht gekommen, um uns wie ein Kaninchen zu verstecken", sagte "Poldi", Weltmeister von 2014.

Im Halbfinale hatte er beim 2:0 gegen Alanya die 1:0-Führung erzielt. Ein weiterer Erfolg heute, und es wäre nach 2016 - seinerzeit mit Galatasaray - Podolskis zweiter Triumph im türkischen Pokal. Andernorts darf er sich auch Pokalsieger nennen - 2008 gewann er mit dem FC Bayern, 2014 mit dem FC Arsenal und 2019 mit Vissel Kobe.

aho/sid