Regionalliga

"Nicht nachlassen": Rot-Weiss Essen nimmt mächtig Fahrt auf

Spitzenreiter diese Saison noch ungeschlagen

"Nicht nachlassen": Rot-Weiss Essen nimmt mächtig Fahrt auf

In Essen läuft es zur Zeit richtig rund.

In Essen läuft es zur Zeit richtig rund. imago images

Am Samstag setzte sich Essen klar und deutlich mit 4:0 beim VfB Homburg durch und holte den vierten Sieg in Serie. In keinem dieser Spiele kassierte der Regionalligist einen Gegentreffer, zehnmal zappelte der Ball dagegen im gegnerischen Netz. "Wir haben das Spiel vernünftig angenommen und souverän runtergespielt. Es spielt sich immer leichter, wenn man mal früh (1:0 in der 3. Minute, d.Red.) in Führung geht", wird Dennis Grote, der zwei Treffer vorbereitete, auf der Essener Website zitiert.

Auch Trainer Christian Neidhart hatte gegen die Leistung seiner Schützlinge am Wochenende wenig einzuwenden. "Ich bin hochzufrieden mit dem 4:0", frohlockte der Coach. "Es galt nicht fußballerisch zu glänzen, sondern die Gegebenheiten anzunehmen. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. In der zweiten Halbzeit konnten wir wechseln und den einen oder anderen etwas schonen."

Und somit auch Kraft für die englische Woche tanken, denn bereits am Mittwoch geht es mit dem Heimspiel gegen den Tabellen-14. aus Wuppertal weiter. "Wir wissen, dass wir Spiel für Spiel unsere Leistungen abrufen müssen und wollen da nicht nachlassen. Was Dortmund macht, können wir eh nicht beeinflussen", so Grote.

Nur ein Gegentor in acht Spielen

Denn tabellarisch steht Essen zwar mit 34 Punkten auf dem ersten Platz, allerdings hat Verfolger Dortmund II bei zwei Zählern Rückstand auch zwei Partien weniger auf dem Konto. Die beiden Topteams der Liga sind in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. Für Rot-Weiss bedeutet das in 14 Spielen zehn Siege und vier Remis. Die Neidhart-Schützlinge könnten von den vergangenen acht Pflichtspielen sogar gleich sieben gewinnen und kassierten in dieser Zeit nur ein Gegentor beim 1:1 auf Schalke.

Grote: "Sind froh, dass wir überhaupt weiterspielen"

Diesen Schwung will der Tabellenführer natürlich auch am Mittwoch in die Partie gegen Wuppertal nehmen. "Das ist das nächste Derby, bei dem viel los wäre. Deswegen ist das traurig ohne Publikum im Stadion. Andererseits sind wir froh, dass wir überhaupt noch weiterspielen dürfen. Andere Regionalligen haben es da nicht so gut. Wir nehmen die blöde Situation so, wie sie ist, versuchen die Punkte zu holen und hoffen im neuen Jahr, wieder vor Zuschauern auflaufen zu können", sagt Grote.

mst