
Neben dem Klassiker am 1. Januar zwischen Toronto und Detroit plant die NHL 2014 fünf weitere Freiluftspiele. Getty Images
Statt bisher sechs wird es künftig nur noch vier Divisionen geben, auf die die 30 Teams aufgeteilt werden. In den beiden West-Staffeln - der Central und der Pacific Division - spielen jeweils sieben Mannschaften, in den Ost-Gruppen - der Metropolitan und der Atlantic Division - jeweils acht. Aus dem Westen in den Osten wechselten dabei die Columbus Blue Jackets und die Detroit Red Wings, für die sich damit die Reisen künftig erheblich verkürzen.
"Deutsche" Atlantic Division
Nationalspieler Dennis Seidenberg spielt mit den Boston Bruins ebenso in der Atlantic Division wie Christian Ehrhoff mit den Buffalo Sabres, Marcel Goc mit den Florida Panthers und Korbinian Holzer mit den Toronto Maple Leafs. Der aus San Jose nach Phoenix gewechselte Torhüter Thomas Greiss gehört mit den Coyotes zur Pacific Division.
In die Playoffs ziehen statt der bislang jeweils besten acht Teams aus Ost und West künftig die jeweils Erst- bis Drittplatzierten aus den Divisionen ein. Die restlichen Plätze gehen an die beiden nächstbesten Mannschaften aus jeder Liga-Hälfte. Zudem soll es in der kommenden Saison neben dem Freiluftspiel am Neujahrstag zwischen Detroit und Toronto in Ann Arbour, Michigan, noch fünf weitere Partien unter freiem Himmel geben.
NHL-Stars dürfen nach Sotschi
Vor der Bekanntgabe der neuen Einteilung hatten der Weltverband IIHF, die Liga und die NHL-Spielergewerkschaft sich nach monatelangen Verhandlungen darauf geeinigt, dass die NHL im kommenden Februar eine Spielpause zugunsten von Olympia einlegen wird, wie die IIHF am Freitag mitteilte. Seit den Spielen im japanischen Nagano 1998 sind die NHL-Akteure Stammgäste und verleihen dem Olympia-Turnier eine besondere Attraktivität.
"Obwohl viele Details zu diskutieren waren, gab es für mich nie einen Zweifel, dass wir die Tradition nicht fortsetzen würden", erklärte IIHF-Präsident René Fasel. "Es ist die Verpflichtung der IIHF gegenüber ihren Fans, dass die größte Sport-Show der Welt die besten Spieler bietet und unsere Mitgliedsverbände in der Lage sind, die besten Spieler auszuwählen."
NHL-Chef Gary Bettman sprach angesichts der Liga-Spielpause und der Zeitverschiebung, die sich ungünstig auf die Übertragungszeiten in Nordamerika auswirkt, von einer schwierigen Entscheidung. Dagegen begrüßte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, die Einigung. Besonders die russischen NHL-Profis hatten immer wieder betont, unbedingt in der Heimat antreten zu wollen. Stürmerstar Ilya Kovalchuk war zuletzt auch deshalb von den New Jersey Devils nach St. Petersburg gewechselt. (dpa)
