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10.04.2019, 12:00

EM-Qualifikation, 3. Spieltag

Zwei Siege fehlen zur EM-Quali: DHB-Team trifft auf Polen

2007 standen sich Deutschland und Polen noch im Finale der Handball-WM gegenüber. Mittlerweile trennen beide Teams Welten. Die DHB-Auswahl geht als klarer Favorit in die beiden EM-Qualifikationsspiele am Mittwoch (18 Uhr/ARD) und Samstag (14 Uhr/ZDF).

Matthias Musche (l.) mit Jannik Kohlbacher
Wollen mit zwei Siegen gegen Polen das EM-Ticket buchen: Matthias Musche (l.) und Jannik Kohlbacher.
© imagoZoomansicht

Nach der knapp verpassten Medaille bei der begeisternden Heim-WM wird es für die deutschen Handballer erstmals wieder ernst. Mit einem Sieg in Polen kann der WM-Vierte der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 einen großen Schritt näher kommen.

Die Ausgangslage: Vor der Partie am Mittwoch in Gleiwitz führt die DHB-Auswahl die Gruppe 1 mit 4:0 Punkten vor Polen und Israel (beide 2:2) an. Am Tabellenende steht der krasse Außenseiter Kosovo (0:4). Die beiden Erstplatzierten lösen das Ticket für die Endrunde im kommenden Jahr in Norwegen, Österreich und Schweden. Mit zwei Siegen gegen die Nachbarn aus Polen wäre die Qualifikation für die EM bereits gesichert.

Das Aufgebot: Bis auf den erkrankten Abwehrspezialisten Finn Lemke und den langzeitverletzten Spielmacher Martin Strobel hat Bundestrainer Christian Prokop seinen stärksten Kader beisammen. "Wir brauchen eine Top-Leistung in der aktuell besten Besetzung", sagte Prokop. "Es werden knapp 10.000 Zuschauer erwartet, die Stimmung wird gut sein", erklärte Teammanager Oliver Roggisch am Abend vor dem Spiel und warnte gleichzeitig vor dem kommenden Gegner: "Polen ist eine junge Mannschaft, die sehr hungrig und schnell im Gegenstoß ist."

Der Gegner: Polen zählt nicht mehr zu Europas Handball-Elite. Der WM-Zweite von 2007 und WM-Dritte von 2009 verpasste die EM 2018 und die WM 2019. Das vorerst letzte Duell gewann die DHB-Auswahl im Dezember des Vorjahres deutlich mit 35:23. In der Qualifikation für 2020 steht das Team des neuen Nationaltrainers Patryk Rombel, der das Amt Anfang des Jahres von Piotr Przybecki übernahm, nach einer unerwarteten Niederlage gegen Israel erheblich unter Druck. Im Kader für die beiden Spiele gegen Deutschland stehen mit Wyszomirski (TBV Lemgo Lippe), Gabala (SC DHfK Leipzig), Majdzinski (Bergischer HC) und Chrapkowski (SC Magdeburg) gleich vier Bundesliga-Legionäre.

Das deutsche Aufgebot

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain), Matthias Musche (SC Magdeburg)
Rückraumlinks/Rückraummitte: Tim Suton (TBV Lemgo Lippe), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Paul Drux (Füchse Berlin), Marian Michalczik (GWD Minden)
Rückraumrechts: Fabian Wiede (Füchse Berlin), Steffen Weinhold (THW Kiel), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen)
Kreis: Patrick Wiencek (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Hendrik Pekeler (THW Kiel)

mwo/dpa

 
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