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02.05.2019, 10:01

Landespokal-Endspiele am 25. Mai

Finaltag der Amateure: Infos, Fakten - und wer ist dabei?

Am 25. Mai findet er wieder statt, der große Finaltag der Amateure. Erneut duellieren sich Amateurvereine in ganz Deutschland im Rahmen der Landespokal-Endspiele und setzen ihre ganzen Hoffnungen in die Erfüllung ihres Traums von der Qualifikation für den DFB-Pokal. Doch was für Besonderheiten gehen mit diesem Finaltag einher? Wer qualifizierte sich wie für den Pokal - und wer ist eigentlich mit dabei? Die Antworten gibt es hier...

Finaltag der Amateure
Am 25. Mai 2019 ist es wieder soweit: Der Finaltag der Amateure.
© imagoZoomansicht

Erstmals fand der Finaltag im Jahr 2015 statt. Der WDR übertrug die Endspiele der Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz und stieß dabei auf positive Resonanz. In Zusammenarbeit mit den Landesverbänden entwickelte sich hieraus der heutige Finaltag der Amateure. Beteiligten sich im Premierenjahr noch 17 von 21 Landesverbänden am Finaltag, nahmen in der vergangenen Spielzeit erstmals alle 21 Verbände daran teil. In diesem Jahr finden, soweit vonseiten der Sicherheitsbehörden keine Bedenken vorliegen, ebenfalls 21 Landespokalfinals über den Tag hinweg verteilt statt.

Drei verschiedene Anstoßzeiten

Es gibt drei Anstoßzeiten, nämlich 10.30 Uhr, 14.15 Uhr und 16.15 Uhr. Dies ist insofern vonnöten, um einerseits einen geregelten Ablauf der TV-Übertragung zu gewährleisten und somit die bestmögliche Reichweite und Attraktivität für Zuschauer zu schaffen. Zudem ist man beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen darum bemüht, eine Kollision mit einer anderen Sportveranstaltung (Formel E in Berlin), die ebenfalls an diesem Tag in der ARD übertragen wird, zu vermeiden. Welches Finale zu welchem Termin angepfiffen wird, entscheidet sich endgültig Anfang Mai, wenn alle Paarungen feststehen. Diese Terminierung geschieht übrigens nicht durch den DFB, sondern gemeinsam durch die Landesverbände.

Tag der Amateure? Das stimmt nur teilweise

Obwohl das Finalevent nicht nur namentlich den Amateuren gewidmet ist, nehmen auch Profimannschaften an den Endspielen teil. 2018 machte dies nur einen geringen Anteil aus - 37 der 42 Landespokalfinalisten stammten aus den Regionalligen abwärts bis hin zur Landesliga. In dieser Spielzeit wird die Anzahl an Profiteams allerdings ansteigen, sodass letztlich zwölf der 42 Endspielteilnehmer 2018/19 in der 3. Liga beheimatet sind.

Ist ein Endspielteilnehmer im Übrigen schon für die Teilnahme am DFB-Pokal qualifiziert, sprich, hat ein im Finale antretender Drittligist schon einen der ersten vier Ligaplätze sicher, geht das Startrecht unabhängig vom Ergebnis des Landespokal-Endspiels auf den Finalgegner über.

Ausnahmefälle in Niedersachsen, Bayern und Westfalen

Besonderheiten gibt es in drei Landesverbänden, namentlich Niedersachsen, Bayern und Westfalen. Die drei größten Verbände in Deutschland stellen jeweils zwei Teilnehmer für den DFB-Pokal. In Niedersachsen werden 2018/19 zwei Pokale ausgespielt. Während im ersten Wettbewerb nur Mannschaften aus der 3. Liga und der Regionalliga aufeinandertreffen, treten in Wettbewerb Nummer zwei alle Amateurteams unterhalb der Regionalliga gegeneinander an - über jeden Pokal-"Zweig" sichert sich der Sieger das DFB-Pokal-Ticket. In Bayern darf die beste Amateurmannschaft des Freistaates (2018/19 ist dies der VfB Eichstätt) in der Folgesaison im DFB-Pokal starten.

In Westfalen wird neben dem lokalen Pokalwettbewerb der Sieger aus einem Entscheidungsspiel zwischen dem Meister der Oberliga Westfalen und dem besten westfälischen Regionalligisten mit einem Startrecht im DFB-Pokal belohnt. Hier könnte es in diesem Jahr eine zusätzliche Besonderheit geben: Die Zweitvertretung des FC Schalke 04, die bereits als vorzeitiger Aufsteiger in die Regionalliga West feststeht, ist auf dem besten Wege, die Meisterschaft in dieser Spielklasse einzufahren. Da in den Statuten des FLVW zweite Mannschaften aber nicht am Qualifikationsspiel teilnehmen dürfen, geht das Startrecht nacheinander auf die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft der Oberliga Westfalen weiter. In diesem konkreten Fall wird das aller Voraussicht nach der TuS Haltern sein, der sieben Spieltage vor Saisonende bereits zwölf Zähler Vorsprung auf Rang drei hat.


Die Endspiele im Überblick:

Landesverband Baden: Karlsruher SC - SV Waldhof Mannheim
Bayern: FC Würzburger Kickers - Viktoria Aschaffenburg
Berlin: Tennis Borussia Berlin - FC Viktoria 1889 Berlin
Brandenburg: FC Energie Cottbus - FSV Optik Rathenow
Bremen: Bremer SV - FC Oberneuland
Hamburg: FC Eintracht Norderstedt - TuS Dassendorf
Hessen: KSV Baunatal - SV Wehen Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern: Torgelower FC Greif - FC Hansa Rostock
Mittelrhein: Alemannia Aachen - Fortuna Köln
Niederrhein: KFC Uerdingen - Wuppertaler SV
Niedersachsen: TuS Bersenbrück - SV Atlas Delmenhorst
SpVgg Drochtersen/Assel - SV Meppen
Rheinland: FSV Salmrohr - TuS Koblenz
Saarland: 1.FC Saarbrücken - SV Elversberg
Sachsen: FSV Zwickau - Chemnitzer FC
Sachsen-Anhalt: Hallescher FC - VfB Germania Halberstadt
Schleswig-Holstein: VfB Lübeck - SC Weiche Flensburg
Südbaden: FC 08 Villingen - 1. FC Rielasingen-Arlen
Südwest: VfR Wormatia Worms - 1. FC Kaiserslautern
Thüringen: FSV Wacker Nordhausen - FSV Preußen Bad Langensalza
Westfalen: SV Rödinghausen - SC Wiedenbrück
Württemberg: TSV Essingen - SSV Ulm 1846

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