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22.08.2004, 17:40

Wolfsburg: Hristov-Einsatz trotz Sperre - Schnelle Entscheidung im schriftlichen Verfahren

Niederlage am grünen Tisch

Der VfL Wolfsburg hat den den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals verpasst. Der Einspruch der Amateure des 1. FC Köln gegen das 3:0 der Niedersachsen in der 1. Pokalrunde war noch am frühen Abend erfolgreich.

Grund: Die Niedersachsen setzten den bulgarischen Nationalspieler Marian Hristov ein, obwohl dieser eigentlich noch eine Drei-Spiele-Sperre wegen seiner Roten Karte vom DFB-Pokalfinale im Dress des 1. FC Kaiserslautern am 31. Mai 2003 gegen Bayern München absitzen musste.

Hristov hatte wegen groben Foulspiels “Rot“ gesehen und war damals für drei Partien gesperrt worden. Er wäre noch für zwei Begegnungen gesperrt gewesen.

"Ich nehme alle Schuld auf mich. Ich rechne damit, dass Köln den Sieg zugesprochen bekommt und eine Runde weiterkommt", erklärte VfL-Manager Peter Pander. Wolfsburgs Trainer Erik Gerets war außer sich, dass die Sperre von Hristov der Mannschaftsführung des VfL nicht bekannt war.

Am frühen Abend teilte dann der DFB mit, dass dem Einspruch der Kölner stattgegeben wurde. Im schriftlichen Einzelrichterverfahren durch Dr. Rainer Koch wurde die Spielwertung auf 2:0 zugunsten des Regionalligisten festgesetzt. Die Wolfsburger haben auf einen Einspruch bereits verzichtet.

 

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