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12.04.2016, 22:43

Dank De Bruyne: ManCity unter den letzten Vier

Cristiano Ronaldo beendet Wolfsburgs Halbfinaltraum

Der Traum vom Einzug in das Halbfinale der Champions League hat sich für den VfL Wolfsburg nicht erfüllt. Bei Real Madrid unterlagen die Wölfe mit 0:3 und schieden nach dem 2:0 im Hinspiel aus. Cristiano Ronaldo war mit drei Toren Matchwinner für die Königlichen. Im Parallelspiel gewann Manchester City mit 1:0 gegen Paris St. Germain und steht erstmals in der Königsklasse unter den letzten vier Teams.

Cristiano Ronaldo
Schoss mit drei Toren den VfL Wolfsburg im Alleingang aus der Champions League: Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo.
© Getty ImagesZoomansicht

Aufatmen vor der Partie beim VfL Wolfsburg: Naldo, der im Abschlusstraining noch gefehlt hatte, stand ebenso in der Startelf wie Kapitän Diego Benaglio und Julian Draxler, die beide beim 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 gefehlt hatten. Real Madrid schickte alle Stars ins Rennen, die in der Liga beim 4:0 gegen Eibar noch geschont wurden. Gegenüber dem Hinspiel in Wolfsburg stellte Real-Coach Zinedine Zidane nur einmal um: Auf der rechten Verteidigerposition begann Daniel Carvajal anstelle von Danilo.

Wie nicht anders zu erwarten schaltete Real Madrid von Beginn an den Vorwärtsgang ein und versuchte Druck auf das Wolfsburger Tor aufzubauen. Die Wolfsburger Defensive war darauf aber vorbereitet und stand in der Anfangsviertelstunde relativ stabil. Ein Kopfball von Sergio Ramos, der etwas glücklich auf der Querlatte landete, blieb die einzige brenzlige Situation (6.). Dann aber verloren die Wölfe zweimal Cristiano Ronaldo aus den Augen.

0:2 binnen weniger Sekunden

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Beim ersten Mal war noch Pech im Spiel, denn Maximilian Arnold fälschte eine Hereingabe Cavajals unglücklich ab, der Portugiese kam so am zweiten Pfosten freistehend zum Abschluss und ließ sich die Chance nicht entgehen (16.). Nur wenig später führte eine Unkonzentriertheit der VfL-Abwehr zum 0:2. Bei einem Eckball durfte Cristiano Ronaldo sträflich ungedeckt einköpfen (17.).

Wolfsburg musste sich erst einmal schütteln, Real Madrid konnte die Verunsicherung aber nicht ausnutzen. Vielmehr kam dann das Team von Trainer Dieter Hecking besser in die Partie und konnte den Ball zum größten Teil vom eigenen Tor fernhalten. Vor dem Gehäuse von Real blieben die Wölfe aber zu harmlos, lediglich zweimal wurde es für die Madrilenen gefährlich. Einen strammen Distanzschuss von Luiz Gustavo parierte Real-Keeper Navas reaktionsschnell (34.), drei Minuten später vergab Bruno Henrique die beste VfL-Chance aus elf Metern.

Cristiano Ronaldo findet die Lücke

Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo steht für den entscheidenden Freistoß bereit.
© picture alliance

Nach dem Seitenwechsel versuchte Real Madrid, wieder Druck aufzubauen. Doch Wolfsburg stand gut in der Defensive und ließ erneut nur wenig zu, blieb in der Offensive aber weiterhin ohne Durchschlagskraft. Von Real war im Angriff auch nicht mehr allzu viel zu sehen, doch die Standards der Königlichen blieben brandgefährlich. In der 66. Minute trat Toni Kroos einen Eckball, der Kopfball von Sergio Ramos knallte gegen den rechten Innenpfosten und tanzte danach die Linie entlang. Benaglio passte aber auf und schnappte sich die Kugel.

Elf Minuten später war Benaglio dann aber ohne Chance. Nach einer Grätsche von Luiz Gustavo gegen Luka Modric pfiff Schiedsrichter Victor Kassai Freistoß kurz vor dem Strafraum. Cristiano Ronaldo trat an, die Wolfsburger Mauer öffnete eine Lücke, der Ball des Portugiesen schlug zum 3:0 für Real ein (77.). Hecking reagierte und brachte mit Bas Dost einen zusätzlichen Angreifer, doch das für das Halbfinale notwendige Tor wollte den Wölfen nicht mehr gelingen.

Aguero verschießt Elfmeter - De Bruyne trifft

Manuel Pellegrini, Coach von Manchester City, ließ im Rückspiel gegen PSG die gleiche Startelf auflaufen, die auch in Paris begann. Neben Kapitän Vincent Kompany fehlte auch Yaya Touré in der ersten Elf. PSG-Coach Laurent Blanc musste im Vergleich zum Hinspiel auf die gesperrten Blaise Matuidi und David Luiz verzichten, Marquinhos und Gregory van der Wiel begannen.

Kevin De Bruyne erzielt das 1:0
ManCitys Kevin De Bruyne zieht ab und trifft zum Sieg gegen Paris St. Germain.
© picture alliance

Die Hausherren waren zunächst das aktivere Team, doch PSG, das ein Tor erzielen musste, um das Halbfinale zu erreichen, versteckte sich nicht. Die Strafräume blieben aber zunächst verwaist, bis sich PSG-Star Zlatan Ibrahimovic in der 16. Minute den Ball für einen Freistoß zurechtlegte. Hart im ManCity-Tor bestand aber die Prüfung. In der 29. Minute bot sich dann den Engländern die große Chance zur Führung, als PSG-Keeper Kevin Trapp Sergio Aguero im Strafraum foulte, Gelb und Elfmeter waren die Folge. Der Gefoulte trat selbst an, setzte den Ball aber klar neben den rechten Pfosten. So ging es torlos in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang wirkte PSG wacher und ergriff nun mehr und mehr die Initiative. Einem Treffer von Lucas wurde in der 54. Minute wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert, in der 58. Minute musste Gael Clichy für Hart klären.

Doch ManCity ließ sich von den Versuchen der Franzosen nicht beirren. Vielmehr übernahm das Pellegrini-Team wieder das Kommando über die Partie. Und bewies vor des Gegners Tor mehr Effektivität. Nach Vorlage von Fernando erzielte De Bruyne in der 76. Minute aus 20 Metern das 1:0 für die Citizens. Die Entscheidung war damit bereits gefallen. PSG glaubte nicht mehr an sich selbst und kam auch nicht mehr in die Partie zurück. Manchester City zieht so erstmals in der Vereinsgeschichte in das Halbfinale der Königsklasse ein.

jer

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