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15.05.2019, 15:51

Freiburgs positive Bilanz gegen den Club

Hartenbachs Wunsch: Zwei gute Halbzeiten

Das Saisonziel Klassenerhalt ist lange erreicht, momentan droht der schlechte Endspurt in der Bundesliga beim SC Freiburg aber die eigentlich gute Saison ein Stück weit zu vermiesen. Vor dem letzten Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) hofft Klemens Hartenbach deswegen auf ein Erfolgserlebnis und ein gutes Spiel über 90 Minuten.

Klemens Hartenbach
Deutliche Worte: SCF-Sportdirektor Klemens Hartenbach.
© imago imagesZoomansicht

Der Sportdirektor hadert besonders mit dem Zustandekommen der inzwischen beachtlichen Ergebniskrise: "Wenn wir eine schlechte Halbzeit spielen, kriegen wir Gegentore. Wenn wir aber eine gute spielen, ist es nicht gesagt, dass wir selbst Tore schießen." Eine ungünstige Kombination. "Von den letzten 16 Halbzeiten waren wir nicht unbedingt in zehn viel schlechter als der Gegner, aber dafür in fünf bis sechs kolossal schwach", meint Hartenbach. Tatsächlich hat der SC in der Statistik nur acht Halbzeiten verloren, aber auch keine gewonnen. Deswegen stehen unter dem Strich zuletzt nur drei Punkte aus acht Spielen.

Gegen den Club aus Franken stehen die Vorzeichen allerdings gut, dass die traditionelle Abschlussfeier mit drei Zählern im Rücken angegangen werden kann. Der SC hat gegen keinen anderen Bundesligisten eine solch gute Bilanz wie gegen den FCN: Von 19 Duellen wurden elf gewonnen, dazu kommen fünf Remis und nur drei Niederlagen. Rechnet man alle Spiele auf die Drei-Punkte-Wertung um, entspricht das einem Schnitt von 2,0 Punkten pro Partie. Zudem verlor Freiburg keines seiner letzten elf Duelle mit Nürnberg (acht Siege, drei Remis) - diese Serie ist Bundesligarekord für die Breisgauer. Und in den letzten zwölf Duellen mit Nürnberg blieb Freiburg nie torlos - das schaffte man auch gegen Hoffenheim, eine längere Torserie hatten die Breisgauer aber noch nie im Oberhaus.

Personell hat Trainer Christian Streich im Gegensatz zu vielen anderen Spieltagen in letzter Zeit wieder eine reichliche Auswahl. Bis auf die Langzeitverletzten Lukas Kübler (Knöchelbruch), Tim Kleindienst (Reha nach Meniskus-OP), Manuel Gulde und Chima Okoroji (beide Muskelfaserriss) fehlt Stand Mittwoch kein Profi. Janik Haberer wird nach seiner Gelb-Rot-Sperre wohl in die Startelf zurückkehren, gerade im Mittelfeld hat der Coach die Qual der Wahl: Haberer, Robin Koch, Mike Frantz, Nicolas Höfler, Amir Abrashi und Jerome Gondorf kommen für die Doppelsechs im wahrscheinlich praktizierten 4-4-2 infrage, Roland Sallai, Vincenzo Grifo, Brandon Borrello und die vielen polyvalenten Sechser-Kandidaten für die beiden Außenbahnen. Möglich auch, dass Philipp Lienhart in der Innenverteidigung zum Einsatz kommt, der Österreicher stand nach einer Gehirnerschütterung seit dem 25. Spieltag Anfang März nicht mehr im Kader der Breisgauer, ist jetzt aber wieder fit.

Patrick Kleinmann/CSL

 
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8Werder Bremen58:4953
 
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11Hertha BSC49:5743
 
121. FSV Mainz 0546:5743
 
13SC Freiburg46:6136
 
14FC Schalke 0437:5533
 
15FC Augsburg51:7132
 
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17Hannover 9631:7121
 
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