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13.05.2019, 17:04

Der SC-Torjäger sieht Grundsatzfragen durch die Krise

Petersen schlägt Alarm: "Kein Bundesliga-Niveau"

Nichts geht mehr. Der berühmte Roulette-Spruch beschreibt den Zustand des SC Freiburg zum Ende der Saison treffend. Das Ziel Klassenerhalt ist erreicht, aber die Mannschaft von Christian Streich hat in den letzten acht Spielen nur drei Punkte geholt. Nach dem erschreckenden 0:3 bei Absteiger Hannover schlug Torjäger Nils Petersen Alarm.

Nils Petersen
So macht der Urlaub keinen Spaß: Nils Petersen ärgert sich über die Auftritte des SC.
© imagoZoomansicht

Trotz der wohl schwächsten Saisonleistung hatten die SC-Profis an diesem Montag frei - wie gewöhnlich nach einer Samstagspartie. Da die Darbietung bei 96 aber weiterhin gehörig auf die Stimmung drückt und die eigentlich angebrachte Freude über den Ligaerhalt unterdrückt, versuchte zumindest die Freiburger Kommunikationsabteilung zum Wochenstart einen positiven Kontrapunkt zu setzen. Sie veröffentlichte die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Haupt- und Trikotsponsor Schwarzwaldmilch.

"Bei den Fans für das Gegurke entschuldigen"

So erfreulich diese Meldung für den Verein auch sein mag, vermag sie jedoch nicht, den Mantel des Schweigens über den Auftritt in Hannover zu hüllen. Allein die Kritik von Vize-Kapitän Petersen war dafür eindeutig zu laut. "Wir müssen uns bei jedem einzelnen Fan, der hunderte Kilometer hierhergereist ist oder sich das Gegurke im Fernsehen angeguckt hat, entschuldigen, weil man so nicht auftreten kann. Unsere elf Spieler auf dem Platz hatten kein Bundesliga-Niveau. Wenn man gegen einen Absteiger 0:3 verliert und nicht den Hauch einer Chance hat, spricht das Bände. Da müssten wir uns nicht wundern, wenn auswärts irgendwann kein Fan mehr mitreist." Dem Stürmer selbst fehlte nach langer Verletzungspause noch verständlich wie sichtbar der Rhythmus. Unumwunden räumte er ein: "Ich konnte der Mannschaft diesmal nicht helfen."

"Da wird einem angst und bange"

Ist die aktuelle sportliche Krise nun eine temporärere Erscheinung, bedingt durch den schon früh in der Saison entstandenen komfortablen Abstand auf die Gefahrenzone? Oder doch eher ein Warnschuss, um Grundsätzliches zu hinterfragen? Auch dazu hat Petersen eine klare Meinung: "In der Rückrunde haben wir nur zwölf Punkte geholt, das sagt alles aus. Da weiß der Verein, an welchen Stellschrauben er drehen muss. So wie wir jetzt aufgetreten sind, wird einem angst und bange."

Die Sinne dürften als geschärft sein. Aus der sportlichen Krise, die letztlich das Saisonziel nicht mehr gefährdete, müssen die Entscheider um Streich die richtigen Schlüsse ziehen. Ob die Wende zu einem positiven Abschluss noch in dieser Saison gelingt, ist fraglich. Am Samstag gastiert jedenfalls der zweite direkte Absteiger im Schwarzwaldstadion. "Wir tun gut daran, gegen Nürnberg nochmals alles rauszuhauen", fordert Petersen: "Das klingt ein bisschen einfach nach so einem Auftritt. Aber das ist die einzige Chance, die Saison ein bisschen zu retten. Denn so schön der Nicht-Abstieg ist, so schlecht ist das momentane Auftreten. Es wäre wirklich gut, den Fans und uns selbst noch mal einen Sieg zu schenken. Wenn man mit neun Spielen am Stück ohne Sieg in die Pause geht, macht der Urlaub auch keinen Spaß."

Das dürfte auch für das Fest mit den Fans gelten, das traditionell nach dem letzten SC-Heimspiel veranstaltet wird. Die Mannschaft kann durch ihre Leistung gegen den FCN zum Großteil selbst bestimmen, in welcher Atmosphäre sie ihren obligatorischen Bühnen-Auftritt durchführen darf.

Carsten Schröter-Lorenz

 

kicker

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