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13.05.2019, 13:44

Augsburger als Schulz-Nachfolger im Visier

Hoffenheim hat Stafylidis auf dem Zettel

Mit Kerem Demirbay steht der erste Abgang der TSG bereits fest, und nach Lage der Dinge ist es nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Wechselwillige seinen Abschied bekanntgibt: Nico Schulz. Der Nationalspieler will den nächsten Schritt in seiner Karriere vollziehen und künftig womöglich in Dortmund oder auch bei einem ausländischen Spitzenklub um Titel spielen.

Sein Vertrag in Augsburg läuft aus: Hoffenheim ist an Konstantinos Stafylidis interessiert.
Sein Vertrag in Augsburg läuft aus: Hoffenheim ist an Konstantinos Stafylidis interessiert.
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Während sich im Fall Demirbay (wechselt nach Leverkusen) intern noch zahlreiche Optionen anbieten (Amiri, Bittencourt, Rupp, Geiger, Baumgartner, Grifo, Zuber ...), wird die entstehende Lücke auf links nur schwer zu schließen sein. Fehlte Schulz, beackerte wie zuletzt Joshua Brenet die linke Flanke, die Ideallösung ist dies aber weder für die TSG noch den Spieler, der sich rechts besser aufgehoben sieht.

Doch taugliche wie bezahlbare Linksfüßer sind rar, dennoch scheint die TSG fündig geworden zu sein. Nach kicker-Informationen beschäftigt sich Hoffenheim intensiv mit der Verpflichtung von Konstantinos Stafylidis. Der Linksverteidiger ist eine von gleich zwei Optionen vom Ligakonkurrenten FC Augsburg. Doch während Philipp Max beim FCA noch bis 2022 gebunden ist und ein Transfer entsprechend ins Geld ginge, ist Stafylidis im Sommer ablösefrei. Und wird übrigens von derselben Agentur beraten wie Schulz.

Der Grieche, der 2015 von Leverkusen nach Augsburg kam, wurde in seiner Entwicklung zuletzt gebremst und wird sich nicht länger hinter Konkurrent Max anstellen wollen. Im Januar 2018 wurde Stafylidis deswegen für ein halbes Jahr an Stoke City ausgeliehen. Nun sucht der 25-Jährige wohl nach einer neuen Herausforderung. Die könnte er im Kraichgau finden.

Stafylidis würde in ein 4-3-3 passen

Im Direktvergleich mit Schulz ist Stafylidis als die klar defensivere Variante zu definieren. Ein robuster, giftiger und verteidigungstreuer Zweikämpfer, durchaus aber auch mit Vorwärtsdrang. Sollte Hoffenheims neuer Trainer Alfred Schreuder mehr auf die in den Niederlanden gerne bevorzugte 4-3-3-Grundordnung setzen, wäre der vergleichsweise kostengünstige Stafylidis deshalb nicht nur finanziell eine schlüssige Verpflichtung.

FCA möchte gerne mit Stafylidis verlängern

In Augsburg bemühen sich die Verantwortlichen schon länger um eine Vertragsverlängerung mit dem Linksfuß, der nach einer von verletzungsbedingten Rückschlägen geprägten Hinserie in der aktuellen Saison auf bislang zwölf Einsätze kam, nun durchaus auch gemeinsam mit Max in der defensiveren Rolle auf der linken Außenbahn. Das Zögern von Stafylidis könnte diesen Grund haben: TSG Hoffenheim.

Michael Pfeifer/David Bernreuther

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