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25.04.2019, 19:13

96 will erst Sportdirektor-Frage klären

Kind vermeidet Bekenntnis zu Doll

Hannover 96 will nach dieser Saison alles auf links drehen und sich völlig neu strukturieren. Das hat Geschäftsführer Martin Kind am Donnerstag erklärt. Dieser Prozess ist unabhängig davon, ob die Niedersachsen in der kommenden Saison in der 1. oder 2. Bundesliga spielen werden - wobei die erste Variante für den Tabellenletzten kaum noch zu realisieren ist.

Martin Kind
Ein nachdenklicher Martin Kind blickt in eine ungewisse 96-Zukunft.
© imagoZoomansicht

"Wir müssen zweigleisig planen, aber es bleibt nichts liegen", sagte Kind, der darauf hofft, im Mai einen neuen Sportdirektor präsentieren zu können. "Wir können uns Zeit lassen mit dieser Entscheidung. Bewerbungen haben wir deutlich mehr, als man sich das vorstellen kann. Wir wollen einen neuen Aufbau, definieren Profile und Versionen. Das führt dann alles zu der Entscheidung, wer neuer Sportdirektor wird." Ob Thomas Doll zukünftig noch Trainer der Niedersachsen und damit ein entscheidender Teil des Neuaufbaus sein wird, ließ Kind unbeantwortet und vermied trotz Nachfrage ein klares Bekenntnis zum bislang so überschaubar erfolgreichen Chefcoach. Also wird sich Doll, dessen Vertrag noch bis Juni 2020 läuft, gedulden müssen.

Es ist alles offen. Der neue Sportdirektor wird die Entscheidung zu treffen haben.Martin Kind über die Zukunft von Trainer Doll

Immerhin fand Kind noch einige lobende Sätze über den Trainer: "Er ist ein emotionaler und positiver Typ, engagiert und verbreitet viel Optimismus." Ob das am Ende reichen wird? Doll vermittelt - zumindest nach außen - den Eindruck, dass er nicht abgeneigt ist, zu bleiben. "Nur Trainer zu sein, wenn es gut läuft, dafür bin ich auch nicht der Richtige", erklärte er. "Ich würde immer wieder nach Hannover zu gehen. 96 ist ein toller Verein."

96 muss finanziell nachsitzen

Allerdings einer, dem nicht nur die sportliche Seite, sondern auch die Finanzen Sorgen bereiten. 96 muss für die Erteilung der Lizenz nachbessern, hat die DFL in dieser Woche mitgeteilt. Kind dazu: "Die Nachricht der DFL kam nicht unerwartet. Wir haben die Zahlen ja eingereicht. Es geht um Eigenkapital und Liquidität. Und wie wir das nachweisen, ist unser Problem. Wir werden die Bedingungen erfüllen." Bürgschaften, Darlehen, Kapitalerhöhungen der Gesellschafter und Spielverkäufe seien mögliche Optionen, um die Lizenz zu bekommen. "Wir sind Herr des Verfahrens und niemand anders", stellte Kind klar, "die DFL kann uns nicht vorschreiben, was wir zu tun haben. Das entscheiden wir schon selbst."

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Gunnar Meggers

 
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