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23.04.2019, 15:11

SC-Kapitän hadert mit dem fehlenden Quäntchen Glück

Mike Frantz hatte ein Déjà-vu

Nach dem 0:4 gegen Dortmund hatte SC-Kapitän Mike Frantz ein "Déjà-vu", weil es ihn an das 0:5 zwei Wochen zuvor in Mainz erinnerte. Beide Niederlagen seien deutlich zu hoch ausgefallen und würden der Leistung der Freiburger nicht gerecht. "Wir hätten ein knapperes Ergebnis verdient gehabt", fand Frantz. Und das sah auch BVB-Trainer Lucien Favre so, der das 4:0 seines Teams als "sehr hart für den Gegner" bezeichnete.

"Wir wollen die Saison bestmöglich zu Ende spielen": Freiburgs Kapitän Mike Frantz.
"Wir wollen die Saison bestmöglich zu Ende spielen": Freiburgs Kapitän Mike Frantz.
© imagoZoomansicht

Während die Dortmunder sehr effizient waren und aus fünf Torchancen vier Treffer erzielten, konnte der Sport-Club keine seiner vier Chancen nutzen. "Du hast Phasen in der Saison, da hast du das Quäntchen Glück auf deiner Seite", sagte Frantz, "das fehlt uns seit drei Wochen und das müssen wir uns wieder erarbeiten." Auch wenn die drei ersten Tore von Sancho, Reus und Götze perfekt herausgespielt waren, wären sie doch zu verteidigen gewesen, erklärte der SC-Kapitän und nannte als Beispiel den ersten Treffer von Sancho: "Beim Einwurf haben wir eine klare Zuordnung, wie wir es verteidigen wollen, da schlafen wir kurz." Und auch danach sei jeder kleine Fehler vom BVB "eiskalt bestraft" worden.

Harter Einstand für Daferner

Nach der dritten Niederlage in Folge und 1:11 Toren erinnerte Frantz aber auch an die personell schwierige Situation der Freiburger, die vor allem in der Defensive immer wieder wechseln mussten. Allerdings wurde auch die Offensive vor dem Spiel gegen Dortmund nochmal reduziert, weil Lucas Höler (Fieber) krank im Bett lag. "Nils Petersen fehlt uns auch schon zum zweiten Mal in der Saison deutlich länger, das tut uns total weh", sagte Frantz. So kam in der zweiten Hälfte Christoph Daferner aus der zweiten Mannschaft zu seinem Bundesliga-Debüt. Der 21-jährige Stürmer hatte in der Regionalliga in den vergangenen drei Spielen getroffen, gegen den BVB hatte er hingegen keine Chance. "Das erste Bundesligaspiel ist etwas Besonderes für jeden Spieler", weiß Frantz, "aber es war auch für ihn kein einfaches Spiel, bei 0:2 reinzukommen."

Für das nächste Spiel in Leipzig wird Petersen wahrscheinlich noch keine Alternative sein, dafür dürfte Höler wieder spielen können. Die Aufgabe ist allerdings nicht leichter als am vergangenen Wochenende. "Wir haben jetzt nochmal ein sehr schwieriges Spiel, da müssen wir nicht drum herum reden, aber danach spielen wir wieder gegen drei Mannschaften auf Augenhöhe", sagte Frantz. In den letzten drei Spielen trifft der SC auf Düsseldorf, Hannover und Nürnberg.

Frantz: "Wir machen uns Druck, weil wir weiter Punkte wollen"

Auch wenn den Freiburgern angesichts von elf Punkten Vorsprung auf den VfB Stuttgart keine Abstiegsgefahr mehr droht, wollen sie den Klassenerhalt möglichst selbst perfekt machen. "Wir haben die komfortable Situation, dass wir den ganz großen Druck von unten nicht haben, aber wir machen uns Druck, weil wir weiter Punkte wollen", erklärte der SC-Kapitän, "wir wollen die Saison bestmöglich zu Ende spielen."

Daniela Frahm

Bundesliga, 2018/19, 30. Spieltag
SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:4
SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:4
Pläuschchen

BVB-Trainer Lucien Favre (l.) und Freiburgs Coach Christian Streich unterhalten sich vor Spielbeginn.
© imago

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weitere Infos zu Frantz

Vorname:Mike
Nachname:Frantz
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:14.10.1986

weitere Infos zu Daferner

Vorname:Christoph
Nachname:Daferner
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg II
Geboren am:12.01.1998

weitere Infos zu Streich

Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg


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