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23.04.2019, 14:20

Es soll keinen zweiten Fall Werner geben

VfB-Präsident Dietrich: "Keine Notverkäufe" bei Abstieg

Der VfB Stuttgart könnte den dritten Abstieg aus der Bundesliga nach 1975 und 2016 zumindest wirtschaftlich verkraften, das bestätigte Präsident Wolfgang Dietrich am Dienstag.

"Wir müssten niemanden unter Wert abgeben": VfB-Präsident Wolfgang Dietrich.
"Wir müssten niemanden unter Wert abgeben": VfB-Präsident Wolfgang Dietrich.
© imagoZoomansicht

"Auch bei einem Abstieg müssten wir keine Notverkäufe machen", erklärte Dietrich, "wir müssten niemanden unter Wert abgeben wie beispielsweise Timo Werner vor drei Jahren. Das halte ich für eine wichtige Grundlage." Im Sommer 2016 war der deutsche Nationalstürmer für gut zehn Millionen Euro (mit Boni konnte der Betrag auf 12,5 Mio. steigen) nach Leipzig gewechselt.

Dietrich geht derweil davon aus, dass der VfB die Lizenz für die Bundesliga oder die 2. Liga "ohne Auflagen" erhalten werde - und zwar "auch ohne einen Pavard-Verkauf und ohne einen neuen Investor zu berücksichtigen". Weltmeister Benjamin Pavard wechselt im Sommer für die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro zu Bayern München.

Während die Einnahmen aus dem Verkauf weiterer Anteile für die Lizenz nicht eingeplant seien, so sei doch vorgesehen, "bis 30. Juni den zweiten Investor zu finden", stellte Dietrich klar: "Ich gehe davon aus, dass wir das hinkriegen. Wir werden nicht unter unserer Bewertung verkaufen, durch die aktuelle sportliche Situation ist alles aber nicht einfacher geworden."

2022 im oberen Drittel der Bundesliga?

Der VfB möchte auf längere Sicht insgesamt 24,9 Prozent seiner Anteile veräußern, um 100 Millionen Euro zu erlösen. In einem ersten Schritt hatte die Daimler AG im April 2017 für 11,75 Prozent der Anteile 41,5 Millionen Euro bezahlt.

Während Dietrich den fünfmaligen deutschen Meister wirtschaftlich auf Kurs sieht, macht ihm die sportliche Situation angesichts von Relegationsplatz 16 durchaus Sorgen. Vom Saisonziel Platz neun bis 13 sei der VfB "weit entfernt". Dennoch gebe es "keinen Grund", am Fernziel zu rütteln, bis 2022 wieder im oberen Drittel der Bundesliga zu stehen.

msc/sid

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Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München80:3071
 
2Borussia Dortmund74:4069
 
3RB Leipzig59:2464
 
4Eintracht Frankfurt58:3554
 
5Bor. Mönchengladbach49:3851
 
6Bayer 04 Leverkusen57:4951
 
7TSG Hoffenheim66:4550
 
8VfL Wolfsburg52:4649
 
9Werder Bremen53:4646
 
10Fortuna Düsseldorf44:6040
 
11Hertha BSC41:4837
 
121. FSV Mainz 0537:5236
 
13SC Freiburg40:5632
 
14FC Augsburg47:5931
 
15FC Schalke 0436:5430
 
16VfB Stuttgart28:6724
 
171. FC Nürnberg25:5719
 
18Hannover 9626:6618

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