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22.04.2019, 23:29

Wolfsburg ärgert sich über das Remis

Labbadia: "Das hat mit Fußball nichts zu tun"

Am Ende rettete Wolfsburg gegen Frankfurt noch spät einen Punkt. Dennoch waren die Wölfe mit dem 1:1 gegen Frankfurt nicht zufrieden. Für VfL-Coach Bruno Labbadia war es kein Fußballspiel wie jedes andere.

Bruno Labbadia
War mit dem Remis nicht zufrieden: Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Unmut der Fans über die Montagsspiele ist hinlänglich bekannt. In Wolfsburg zeigten diesen die Anhänger durch Ostereier, die sie zu Beginn der Partie aufs Feld warfen. Nach etwa drei Minuten Pause, in denen auch die Spieler halfen, die Eier vom Platz zu entfernen, konnte es weitergehen. Im ersten Durchgang war es in der Arena ruhig, der Boykott auf den Rängen ging weiter. In der zweiten Hälfte unterstützen die Fans dann wieder, wie sie es auch normal tun.

"Es war ein super eigenartiges Spiel. Das hat uns überhaupt nicht gut getan, was da abgegangen ist. Auch für mich, ich habe es der Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt, ist das ein ganz komisches Gefühl - und davon haben wir uns anstecken lassen", sagte Labbadia nach der Partie bei "Eurosport" und wurde dann konkreter: "Man hätte im Grunde eine Stecknadel fallen hören. Es fehlte irgendwas. Für uns da unten war das ein gespenstisches Gefühl, weil das hat mit Fußball nichts zu tun in dem Moment."

Labbadia: "Das Spiel müssen wir gewinnen"

Trotz der Ruhe im weiten Rund machten es die Wölfe im ersten Durchgang ordentlich, erspielten sich einige gute Chancen, nur das Tor fehlte. "Wir hatten auch schon in der ersten Halbzeit extrem viele Einschussmöglichkeiten, in der zweiten dann noch viel mehr. Wenn wir in der ersten Halbzeit den Ball etwas mutiger nach vorne mitgenommen hätten, dann hätten wir klar in Führung gehen müssen", so Labbadia, der sagte: "Das Spiel müssen wir heute gewinnen, da geht kein Weg dran vorbei."

Zweimal Aluminium, spätes Remis

Genauso sah es auch Mittelfeldmann Maximilian Arnold. "Wir hatten so viele Chancen, die wir einfach reinmachen müssen. Ich glaube, Frankfurt war ziemlich kaputt von dem Donnerstagsspiel (2:0-Sieg in der Europa League gegen Benfica, d. Red.). Es ist ziemlich schade, dass wir nur unentschieden gespielt haben", sagte der Mann, der in der in der 64. Minute den Pfosten traf. Es war einer von zwei Aluminium-Treffer der Wölfe, Knoche scheitere kurz zuvor an der Latte. Vorne wollte der Ball zunächst nicht rein, hinten kassierten die Gastgeber aus dem Nichts das 0:1. Immerhin reichte es dank des späten Treffers von John Anthony Brooks noch zum Remis.

Vier Zähler Rückstand auf Platz sechs

"Wir hätten verdient als Sieger vom Platz gehen müssen. Wir sind schon ein bisschen enttäuscht, dass wir nur einen Punkt geholt haben", haderte Arnold, gab aber zu: "Wenn man sieht, dass wir in der 90. Minute den Ausgleich machen, muss man schon zufrieden sein." Durch das Remis muss der VfL im Kampf um die europäischen Plätze allerdings etwas abreißen lassen, denn der Rückstand auf den Sechsten Hoffenheim beträgt vier Spieltage vor dem Ende vier Zähler. "Wir hätten heute drei Punkte gebraucht", weiß auch Arnold und stellte nüchtern fest: "Wir haben noch vier Spiele, müssen alles reinschmeißen und werden dann sehen, wo wir am Ende landen." Die Aufgaben lauten: Hoffenheim (A), Nürnberg (H), Stuttgart (A) und Augsburg (H).

mst

Bundesliga, 2018/19, 30. Spieltag
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:1
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:1
Ostermontag-Abrundung

Der VfL Wolfsburg erwartete zum Abschluss des 30. Bundesliga-Spieltags die Eintracht aus Frankfurt.
© imago

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