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21.04.2019, 11:12

Beim Ex-Klub gelingt dem Ungar der 50. Bundesligatreffer

Szalai: Mit Jubiläumstor Richtung Königsklasse

Sofort signalisierte Adam Szalai jedem das Besondere an diesem Treffer. Die Finger seiner rechten Hand markierten die fünf, die linke formte eine null. Mit diesem für den Hoffenheimer Auswärtssieg vorentscheiden 3:1 machte der Stürmer seine 50 Bundesligatore voll. Ein Moment, auf den der 31-Jährige lange hatte warten müssen.

Adam Szalai
Freude pur: Adam Szalai gelingt auf Schalke sein 50. Bundesligator.
© imagoZoomansicht

Zuletzt hatte der Ungar am achten Spieltag beim 3:1-Erfolg in Nürnberg getroffen, auch damals machte er mit einem Kopfball den Sack zu. Zwischen den beiden Treffern lagen 17 Einsätze, in denen Szalai meist in den Schlussphase eingewechselt wurde und dabei immerhin fünf Tore vorbereiten konnte. Nun gelang ihm endlich auch sein fünftes Saisontor.

"Ich bin sehr erleichtert, weil ich lange bei 49 Toren stehengeblieben war, diesmal habe ich das 50. Bundesligator geschafft, das ist auch nicht selbstverständlich für einen Spieler aus Ungarn", freute sich der Routinier, "deswegen bin ich überglücklich." 215 Spiele hat er dazu benötigt und seine Treffer auf drei Vereine verteilt. 22 hat er nun für die TSG geschossen und damit eines mehr als in seiner furiosen Zeit bei Mainz 05 (Winter 2010 bis 2013). Von dort hatte ihn Schalke 04 geholt, doch es sollte nur eine weniger erfolgreiche Zwischenstation werden. Nach nur einer Saison und sieben Toren holte ihn vor fünf Jahren für sechs Millionen Euro die TSG in den Kraichgau.

Die große emotionale Bindung an S04 ist deswegen nicht übrig geblieben, "wenn ich ehrlich bin, nicht viel", gesteht Szalai, sagt aber auch: "Es war für mich eine große Ehre, für Schalke zu spielen. Allein wenn du das Stadion betrittst, diese Atmosphäre pusht eine Mannschaft extrem, daraus kann man auch in schlechten Phasen zehn, zwanzig Prozent mehr rausziehen. Das war diesmal nicht der Fall." Zu clever und effizient hatten die Gäste ihre Chancen genutzt. "Natürlich kennt man Schalke auf der ganzen Welt, deswegen ist das sehr traurig, welche Stimmung hier herrscht, bei den Möglichkeiten, die in diesem Verein liegen. Das ist schon enttäuschend für meine Leute", so Szalai, "die Schalker gehören einfach nicht hin, wo sie momentan stehen, ich hoffe, dass sie es in den nächsten Jahren wieder schaffen."

Offene Zukunftsfragen

Wie es mit ihm weitergeht, ist trotz des Jubiläumstores weiterhin offen. Dem Vernehmen nach verlängert sich der im Sommer auslaufende Vertrag des ungarischen Nationalstürmers bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen automatisch um ein weiteres Jahr. Bei nunmehr 26 Spielen ist Szalai mittlerweile angekommen in dieser Spielzeit, das dürfte genügen für einen 31-Jährigen, um das geforderte Soll zu erfüllen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob und wie der Klub und der neue Cheftrainer Alfred Schreuder mit dem erfahrenen Stoßstürmer planen. "Das 50. Tor mache ich auf jeden Fall noch", hatte Szalai vor Wochen bereits im kicker angekündigt, nun hat er geliefert.

Für die verbleibenden vier Saisonspiele hat er sich mit der TSG viel vorgenommen. "Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere Ziele, die wir uns vor der Saison vorgenommen haben, zu erreichen. Unsere Aufgabe ist, auch in den letzten Spielen zu siegen", sagt Szalai, "wenn wir die alle gewinnen, sind wir auf jeden Fall drin in der Champions League." Ob er dann auch noch mit an Bord sein wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

Michael Pfeifer

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