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21.04.2019, 10:57

Wolfsburg-Coach: "Wenn das Passende kommt, ist es schön"

Labbadia ist bereit für einen neuen Job

Die Arbeitsumstände der Bundesliga-Trainer sieht auch Wolfsburgs Bruno Labbadia kritisch. Und dennoch: Für den beim VfL ausscheidenden Coach bietet die Schnelllebigkeit des Geschäfts auch die Chance, sofort wieder einzugreifen. Der 53-Jährige will sie nutzen.

Bruno Labbadia
"Geschrieben wird ja viel": Wolfsburgs Coach Bruno Labbadia.
© imagoZoomansicht

In diesen Wochen, in denen sich auch das Trainerkarussell in der Bundesliga kräftig dreht, macht er sich als einer, der schon länger im Geschäft ist, so seine Gedanken. "Es ist nicht gut für den Trainerberuf, dass es gerade so abgeht", findet Bruno Labbadia. Der Wolfsburger Coach kritisiert: "Es muss auch Zeit gegeben werden für gewisse Dinge. Es fehlt die Geduld."

Vereine müssten es schaffen, sich einigermaßen frei zu machen von der öffentlichen Meinung, fordert der 53-Jährige. "Wichtig ist, da eine Stabilität zu haben." Und auch den Spielern tue es nicht gut, wenn die Autorität ihres Trainers im Misserfolg so schnell angegriffen werde. "Weil das automatisch dazu führt, dass sie relativ schnell eine Ausrede bekommen."

Die aktuelle Situation in der Branche stimmt den ehemaligen Klassestürmer nachdenklich. "Wir werden alle getrieben. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das so mitmacht. Es gibt Tage, an denen das schwerer fällt." Kurios dennoch: Auch der Wolfsburger kann nach seinem selbsterklärten Rückzug beim VfL davon, dass auf besagtem Karussell Plätze frei werden, schon bald profitieren. "Wenn man meine Engagements davor sieht, dann habe ich mal eine längere Pause gemacht. Das war eine andere Situation", sagt Labbadia und signalisiert Bereitschaft für einen neuen Job direkt nach seinem Abschied von den Niedersachsen: "Ich war auch hier beim VfL auf eine längere Zeit eingestellt und fühle mich gut. Ich hätte nicht das Problem, sofort wieder anzufangen, aber auch nicht das Problem, wenn nicht das Richtige kommt, eine Pause zu machen und das Leben zu genießen. Es geht beides."

Hertha soll an Labbadia interessiert sein

Mit Chancen bei möglichen neuen Arbeitgebern, über die bereits spekuliert wird, kokettiert Labbadia nicht. So soll sich unter anderem Hertha BSC bei der Suche nach einem Dardai-Nachfolger mit ihm beschäftigen. "Geschrieben werden kann ja viel..." Aktuell zähle nur das Tagesgeschehen und hier das nächste VfL-Spiel am Montagabend gegen Eintracht Frankfurt. "Momentan interessiert mich alles andere weniger, weil ich hier in Wolfsburg einen Top-Abschluss mit dem Verein haben, es mit der Mannschaft hinbekommen möchte. Das ist mein Ansporn." Doch Labbadia sagt auch zu möglichen Angeboten: "Wenn dann das Passende kommt, ist es schön und man freut sich darüber."

Michael Richter

 
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Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München79:2970
 
2Borussia Dortmund72:3669
 
3RB Leipzig57:2361
 
4Eintracht Frankfurt58:3553
 
5Bor. Mönchengladbach49:3751
 
6TSG Hoffenheim65:4150
 
7Bayer 04 Leverkusen53:4848
 
8Werder Bremen52:4246
 
9VfL Wolfsburg48:4546
 
10Fortuna Düsseldorf40:5937
 
11Hertha BSC41:4836
 
121. FSV Mainz 0537:5136
 
13SC Freiburg39:5432
 
14FC Augsburg46:5531
 
15FC Schalke 0432:5227
 
16VfB Stuttgart27:6721
 
171. FC Nürnberg24:5618
 
18Hannover 9625:6615

weitere Infos zu Labbadia

Vorname:Bruno
Nachname:Labbadia
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg


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