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14.04.2019, 13:06

Freiburg: Neuformierte Dreierkette steht stabil

Eine linke Sache: Heintz und die Schlottis

Dominique Heintz mutmaßte sogar, es sei eine Bundesliga-Premiere gewesen: Bei Werder Bremen spielt der SC Freiburg mit drei Linksfüßern in der Dreierkette. Die nicht nur deswegen ungewöhnliche Abwehrreihe agierte stabil - trotz einiger Kommunikationsprobleme.

Dominique Heintz
"Ich musste etwas aufpassen mit den Namen": Dominique Heintz.
© imagoZoomansicht

"Ich musste etwas aufpassen mit den Namen, der eine heißt Schlotti, den anderen muss ich Nico nennen", verriet Heintz nach dem Spiel lachend, wie schwierig es war, bei zwei Nebenmännern mit demselben Nachnamen den Überblick zu behalten: "Da denke ich im Spiel nicht immer dran, aber die wissen schon, wen ich gemeint habe."

Es wirkte so, denn die Absprache zwischen Heintz und den jungen Schlotterbeck-Brüdern Keven (21) und Nico (19) funktionierte in Bremen weitestgehend gut, vor allem daran gemessen, dass die beiden Youngster kaum Profi-Erfahrung haben. "Wir haben viele junge Spieler, die nicht so viel Bundesliga gespielt haben. Dafür machen sie es richtig gut, da sind wir auf einem guten Weg. Darauf kann man weiter aufbauen", findet Heintz.

Trainer Christian Streich hatte sich in Bremen für ein 3-5-2 entschieden, "um den halblinken Raum gegen Milot Rashica zuzukriegen", wie er verriet. Die Entscheidung für die Schlotterbecks und gegen den genesenen Robin Koch und Kapitän Mike Frantz, der beim 0:5 in Mainz den Mittelmann der Dreierkette gab, zur Halbzeit nach schwacher Leistung aber ausgewechselt wurde, war für Streich folgerichtig: "Keven kann es spielen, weil er einen guten linken Fuß und Ruhe hat. Auch Nico und Dominique Heintz haben es gut gemacht."

Die Konstellation mit gleich drei Linksfüßern, "das gab es wohl noch nie in der Bundesliga", staunte Heintz, war zwar kurios, hatte auf das Spiel gegen den Ball und im Spielaufbau aber wenig Konsequenzen. Es bleibt spannend, wie sich Streich kommende Woche im Spiel gegen Borussia Dortmund am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) entscheiden wird, wenn Robin Koch eine weitere Trainingswoche absolviert hat.

Die Einsatzchancen von Manuel Gulde und Philipp Lienhart sind dabei weiter ungewiss. Gulde hatte nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder gespielt, dann aber wie in der Hinrunde der Vorsaison Rückenprobleme bekommen. Lienhart fehlt, seitdem er vor einem Monat im Heimspiel gegen Hertha BSC wegen einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. "Er ist im Moment nicht in der Lage Sport zu treiben", berichtete Streich unter der Woche.

Patrick Kleinmann

Bundesliga, 2018/19, 29. Spieltag
Werder Bremen - SC Freiburg 2:1
Werder Bremen - SC Freiburg 2:1
Buntes Bremen

Werder empfängt den SC Freiburg - mit Eckfahnen in allen Farben des Regenbogens.
© Getty Images

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