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17.03.2019, 18:14

Frankfurt hat die Champions-League im Blick

Bobic nach "herrlichem" Versprecher: "Wir jagen gerne"

Am Donnerstag bei Inter Mailand gewonnen, drei Tage später in der Bundesliga Nürnberg bezwungen - und die Konkurrenz aus Leverkusen und Gladbach ließ Federn. Logisch, dass die Stimmung in Frankfurt prima ist, was Sportvorstand Fredi Bobic nach Abpfiff auch ins Gesicht geschrieben stand.

Fredi Bobic
Hat die Champions League ins Visier genommen: Fredi Bobic.
© imagoZoomansicht

Unmittelbar nach Abpfiff trat Bobic vors "Sky"-Mikro und sprach zunächst von einer "verdienten Niederlage". Seine Fauxpas bemerkte der 47-Järhige allerdings sehr schnell und korrigierte sich umgehend. "Herrlich", sagte er lachend und sprach dann von einem "verdienten Sieg" seiner Mannschaft, die sich gegen "tiefstehende Nürnberger, die bis zum Schluss ihre Chancen suchten, schwergetan" habe.

"Etliche Chancen" habe die Eintracht gehabt, blickte Bobic zurück und bemängelte deren Verwertung: "Wir haben sie nicht gemacht, zweimal die Latte getroffen", so der Manager, dem klar war, dass einem "immer mal so eine Pflaume hinten reinrutschen" kann, wenn man nur 1:0 führt. "Die Nürnberger haben nicht aufgegeben, haben alles rausgehauen und bei uns hat die letzte Konsequenz gefehlt."

Trapp entscheidend zur Stelle

Glücklicherweise konnte sich die Eintracht auch auf Torhüter Kevin Trapp verlassen, der in der Schlussphase mit starken Paraden gegen Törles Knöll (79.) und Hanno Behrens (83.) seinen Kasten sauber gehalten und der SGE so den Dreier gesichert hatte. "Gott sei Dank war Kevin Trapp auf der Höhe, hat ein, zwei Bälle überragend gehalten", lobte dann auch Bobic und stellte fest: "Am Ende war es ein verdienter Sieg." Bobic zeigte auch Verständnis für den Auftritt der Frankfurter, gerade mit Blick auf das Erreichen des Europa-League-Viertelfinales. So ein Highlight müssen "die Jungs erst verarbeiten", die Situation sei schließlich außergewöhnlich. "Wir sind das nicht so gewohnt, wie zum Beispiel der FC Bayern, der diesen Drei-Tages-Rhythmus ständig hat."

Frankfurter Serie hält an

Dennoch reichte es unter dem Strich zum Sieg - und weiteren drei Punkten. Frankfurt ist seit mittlerweile neun Bundesligaspielen ungeschlagen, feierte zuletzt vier Siege in Serie und klopft nun lautstark an die Tür zur Champions League. Der Rückstand auf Platz vier beträgt nur noch einen Punkt - und nach der Länderspielpause steht wieder ein Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem Keller an, der VfB Stuttgart kommt am 31. März zu Besuch. Für Bobic ist das eine "super Ausgangslage", um weiter dranzubleiben. "Wir sind heiß und können aus einer guten Position jagen. Es liegt an uns selbst", meinte der Sportvorstand und stellte fest: "Wir sind Adler, also jagen wir gerne."

drm

Bundesliga, 2018/19, 26. Spieltag
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:0
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg 1:0
Trainer unter sich

Der 1. FC Nürnberg gastierte bei Eintracht Frankfurt. Club-Interimscoach Boris Schommers machte SGE-Trainer Adi Hütter seine Aufwartung.
© imago

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