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01.03.2019, 16:12

Freiburger wollen Leverkusener Spielfluss stoppen

Streich: "Wir müssen sie nerven"

Durch den deutlichen Heimsieg gegen Augsburg hat der SC Freiburg Selbstvertrauen getankt und hofft, auswärts bei Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) an diese Leistung anknüpfen zu können. "Es ist keine Frage, dass es auf dem Platz und tabellarisch gut getan hat", sagte Trainer Christian Streich. Die Freiburger haben vor dem Spiel beim Tabellensiebten 13 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und 11 auf den Relegationsplatz.

Christian Streich
Es kommt zum Duell der laufstärksten Teams der Liga: Christian Streichs Freiburger treffen auf Leverkusen.
© imagoZoomansicht

"Wir wollen nicht versuchen, die Niederlage im Rahmen zu halten, sondern etwas schaffen, das wir dort schon lange nicht mehr geschafft haben, nämlich gewinnen", sagte Streich, der bei einem guten Spiel aber auch mit einem Unentschieden zufrieden wäre. Der letzte Sieg in Leverkusen liegt schon knapp sieben Jahre zurück, das war kurz nachdem Streich den Cheftrainerposten übernommen hat. Das 5:1 gegen Augsburg am vergangenen Wochenende habe seiner Mannschaft geholfen, "weil es uns Vertrauen in unser Spiel gegeben hat", erklärte der SC-Coach, "aber jetzt wird es ein ganz anderes Spiel".

Duell der beiden Laufstärksten

Die Mannschaft von Peter Bosz werde auf viel Ballbesitz aus sein. Dafür sind nicht zuletzt die 66 Prozent Ballbesitz der Leverkusener im Auswärtsspiel in Dortmund ein Hinweis. "Wir müssen sie nerven, damit sie nicht so ballsicher sind", sagte Streich. Bayer würde versuchen, "mit Dominanz und Kurzpassspiel den Gegner psychisch mürbe zu machen". Im Duell der beiden laufstärksten Teams der Liga, in dem Bayer mit durchschnittlich 121,4 Kilometern knapp vor dem Sport-Club (120,8) liegt, erwartet Streich von seinen Spielern, dass sie ständig attackieren und versuchen, den Leverkusener Spielfluss zu stoppen, um dann selbst zu spielen und so "mutig und präzise" zu sein wie am vergangenen Samstag. "Sie werden versuchen, uns ein paar einzuschenken - aber das gibt auch Räume."

Günter kehrt zurück

Eine Veränderung wird es in der Startelf der Freiburger in Leverkusen mindestens geben, da Linksverteidiger Christian Günter seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Und trotz des überzeugenden Siegs gegen Augsburg könnte es laut Streich auch noch weitere Wechsel geben, "aber nicht viele". Dabei gehe es unter anderem um die Überlegung, wen er lieber als Einwechselspieler auf der Bank haben möchte. Im Mittelfeld dürften aber wieder Amir Abrashi und Mike Frantz auflaufen. Abrashi zeigte in den ersten beiden Spielen nach seiner langen Verletzungspause jeweils eine gute Leistung und erhielt nach dem Sieg gegen Augsburg ein Sonderlob seines Trainers, der auch mit Frantz auf der neuen Position zufrieden war. "Ich bin froh, dass wir uns entscheiden haben, dass er wieder ins Zentrum geht", sagte Streich. SC-Kapitän Frantz steht vor seinem 200. Bundesligaspiel. Ob Marco Terrazzino in Leverkusen dabei sein kann, ist hingegen unklar, da er unter der Woche krank war.

Daniela Frahm

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Vorname:Christian
Nachname:Günter
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:28.02.1993

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Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg


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