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05.01.2019, 18:52

Kommentar von kicker-Redakteur Georg Holzner

Riberys Wortwahl ist eine Schande - Bayern muss durchgreifen

Noch keine zwei Tage sind im Trainingslager des FC Bayern in Doha vergangen und schon gibt es den ersten Skandal. Franck Ribery schießt meilenweit übers Ziel hinaus. Es muss Konsequenzen geben. Ein Kommentar von kicker-Reporter Georg Holzner.

Franck Ribery
Seine Reaktion ist beschämend: Franck Ribery.
© Getty ImagesZoomansicht

Vor Weihnachten war Franck Ribery als Torschütze beim 1:0-Sieg gegen Leipzig und als Doppelpacker beim 3:0 in Frankfurt zweimal der entscheidende Mann für den FC Bayern. Er, der Altstar, führte die Münchner wieder zurück in den Meisterschaftskampf, kokettierte sogar mit einem neuen Vertrag. Die Chancen darauf waren zwar ohnehin sehr gering, aber an diesem Samstag könnte Ribery das letzte Hintertürchen selbst zugeknallt haben.

Der Reihe nach: Bevor es am Freitag zum Trainingsauftakt nach Katar ging, hielt sich der Franzose in Dubai auf. Dort besuchte er das Restaurant "Nusr-Et", wo der Promi-Edel-Koch Nusret Gökce sein Fleisch mit akrobatischen Showeinlagen zubereitet und serviert. Ribery bestellte sich ein mit Gold verziertes Luxus-Steak - von der spektakulären Auftisch-Zeremonie postete der 35-Jährige ein Video. In den sozialen Netzwerken, wo es rauf und runter läuft, gab es dafür viel Kritik und Unverständnis. Dass damit nicht jeder klarkommt, ist selbstverständlich.

So schadet Ribery dem Verein

Wofür Fußballprofis, die Megagehälter verdienen, ihr Geld ausgeben, ist freilich ihnen überlassen. Schnelle Autos, Villen, Privatjets... Wenn Ribery gerne ein goldenes Steak isst, soll er das machen, das ist sein gutes Recht. Doch wie Bayerns Nummer 7 an diesem Samstag auf die kritischen Kommentare reagiert hat, ist beschämend. Er spricht von Neid, von Missgunst, beschimpft die Kritiker und deren Angehörige aufs Übelste unter der Gürtellinie.

kicker-Redakteur Georg Holzner
kicker-Redakteur Georg Holzner
© kickerZoomansicht

Seine Wortwahl ist eine Schande. Und darf diesmal nicht mit zwei zugedrückten Augen durchgewunken werden. Nachdem die Bayern-Bosse in der Vergangenheit häufig und jüngst im November, als Ribery einen französischen Journalisten attackiert hatte, noch Gnade vor Recht ergehen ließen, muss das öffentliche Fehlverhalten diesmal Konsequenzen haben. Denn so schadet der für viele Späße offene und auf dem Platz nach wie vor ehrgeizige Flügelspieler dem Verein mehr als er ihm hilft.

 

109 Leserkommentare

Streichholzbolplatz
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07.01.2019 | 12:01

Fleischeslust

Also mit der hat er es aber auch der gute Mann!

Ob groß ob klein, mehr vom Fleische muss es sein!
Gregull
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06.01.2019 | 17:38

f..uk piep

Ich hasse panierte Steaks, egal mit was! Das nur einmal am Rande.

Ach so, die Wortwahl des FR[...]
rauschberg
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06.01.2019 | 17:28

Scheinheiliges Getue

Da hat der böse Ribery wieder einmal zugeschlagen.
Jeder kennt den impulsiven Franzosen - warum g[...]
nurschreiben
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06.01.2019 | 16:23

Nachvollziehbar das Zitat nicht zu nennen

Ich habe auf einer anderen Seite seinen Kommentar durchgelesen. Ich finde es gut, dass das hier nicht [...]
coolpit
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06.01.2019 | 16:23

Suspendieren

Ich habe den FR trotz seiner Eskapaden immer ganz gerne gemocht. Aber jetzt ist das Fass voll. Der Kerl [...]

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zum Thema

weitere Infos zu F. Ribery

Vorname:Franck
Nachname:Ribery
Nation: Frankreich
Verein:Bayern München
Geboren am:07.04.1983


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