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02.11.2018, 16:46

Vergoldet Leverkusen die englische Woche?

Herrlich vor Hoffenheim: "Ich bin mal gespannt"

Die aktuelle Situation erinnert stark an Bayers Lage vor etwa zwölf Monaten. Nach einem schwachen Saisonstart folgte ein furioser Auftritt in Mönchengladbach (5:1), ein paar Tage später das Weiterkommen im Pokal gegen Union Berlin (4:1). Gleichzeitig bedeutete diese Phase auch den Startschuss für den kometenhaften Aufstieg von Leon Bailey, der in der jüngsten Vergangenheit allerdings wiederholt mit außersportlichen Themen für Schlagzeilen sorgte.

Heiko Herrlich
Genau der richtige Gegner? Heiko Herrlich und Leverkusen erwarten Hoffenheim.
© imagoZoomansicht

Vor wenigen Tagen veröffentlichte "ESPN" einen Bericht, in dem es hieß, Leon Bailey beschäftige sich mit einem Wechsel im Winter. "Er ist auf dem Weg, einer der Besten der Welt zu werden", wurde dort ein anonymer Vertrauter des Spielers zitiert. Eine Einschätzung, die angesichts seiner Leistungen in den vergangenen Wochen eher schwer nachzuvollziehen ist.

Das weiß auch sein Trainer Heiko Herrlich, der sich zu den Gerüchten so äußerte: "Ich gebe um solche Meldungen nicht viel. Es ist klar, dass da irgendwas spekuliert wird. Natürlich reden wir viel und intensiv miteinander, natürlich ist Leon gerade nicht unbedingt zufrieden." Trotzdem weiß der Coach um seine eigene Rolle in der Thematik. "Ich bin da natürlich gefordert, ihn da auch wieder hinzubringen", sagt Herrlich und meint damit die Leistungen, die der Jamaikaner in der vergangenen Saison zeitweise gebracht hat.

Stattdessen können nun andere von der taktischen Änderung der vergangenen Spiele profitieren - Karim Bellarabi ist da sicherlich das Paradebeispiel. Trotzdem möchte Herrlich nicht wirklich was von einer anderen Spielweise hören. Mehrfach weicht er den Fragen, was sich genau vor den Spielen in Bremen und Gladbach geändert hat, aus und betont: "Wir haben uns genau so professionell vorbereitet wie auf die anderen Spiele, und wie ich schon gesagt habe: Ich habe den Spielern Mut gemacht, an sich und an ihre Leistungen zu glauben."

Hoffenheim hat den Ball, Leverkusen kontert - passt also?

Alles eine Frage der Mentalität? Im Hinblick auf das kommende Spiel gegen die TSG Hoffenheim will Herrlich jedenfalls "auf jede Situation bestmöglich vorbereitet sein." Der Coach erwartet den Gegner mit den meisten Ballbesitzphasen in der Liga - was sich angesichts der nun auf Konter ausgelegten Spielweise der Werkself möglicherwiese positiv auswirkt. Wobei niemand damit rechnet, dass die TSG ins offene Messer laufen wird, also sagt Herrlich: "Ich bin mal gespannt, ob sie versuchen, es anders zu machen."

Herrlich steht für dieses Vorhaben indes bis auf den Langzeitverletzten Joel Pohjanpalo der ganze Kader zur Verfügung - samt der genesenen Mittelfeldstrategen Julian Baumgartlinger und Charles Aranguiz. Übrigens: Bayer Leverkusen beendete die englische Woche vor gut einem Jahr mit dem Derbysieg gegen den 1. FC Köln (2:1).

Eliano Lußem

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 02.11., 17:03 Uhr
Bayers Antidepressiva - Torrausch auch gegen Hoffenheim?
Elf Tore in zwei Spielen und auf einmal sieht die Welt bei Bayer Leverkusen schon wieder besser aus. Der wochenlang kritisierte Trainer Heiko Herrlich zeigt sich angesichts des jüngsten Aufschwungs nicht überrascht. Nun will Herrlich gegen die TSG Hoffenheim am Samstag nachlegen.
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weitere Infos zu Herrlich

Vorname:Heiko
Nachname:Herrlich
Nation: Deutschland

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Vorname:Leon
Nachname:Bailey
Nation: Jamaika
Verein:Bayer 04 Leverkusen
Geboren am:09.08.1997


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