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05.09.2015, 20:33

2:2 im Test gegen Heidenheim

Ginczek versöhnt spät - Zorniger froh über Ausgleich

Der VfB Stuttgart testete am frühen Samstagabend in Crailsheim gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und trennte sich gegen den derzeitigen Tabellendritten des Unterhauses vor 3500 Zuschauern mit 2:2. Den versöhnenden Ausgleichstreffer für den Bundesligisten erzielte Ginczek in der 90. Minute. "Mir hat gefallen, dass die Mannschaft nicht aufgegeben hat und noch das 2:2 geholt hat", sagte VfB-Coach Alexander Zorniger.

Daniel Ginczek
Der Stuttgarter Daniel Ginczek machte gegen Heidenheim den 2:2-Ausgleich.
© imagoZoomansicht

Die Partie war in der ersten Halbzeit ein Spiegelbild der der ersten drei Bundesligaspiele, die der VfB allesamt verlor (1:3 gegen Köln, 2:3 beim HSV, 1:4 gegen Frankfurt). In der Defensive unterliefen der Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger viele leichte Fehler und vor dem gegnerischen Tor ließ sie reihenweise beste Chancen aus.

Vor dem 0:1 stand der Heidenheimer Stürmer Frahn mutterseelenallein und vollstreckte, beim 0:2 durch Schröter hebelte ein einfacher Doppelpass die Innenverteidigung um Niedermeier und Hlousek aus. Auf der anderen Seite standen Kliment und Ginczek alleine vor FCH-Keeper Müller, doch beide Male schossen sie den Schlussmann an (17., 21.)an. Pech hatte VfB-Torjäger Ginczek, als er in der 34. Minute am Innenpfosten scheiterte.

VfB-Coach Zorniger änderte gegen die Heidenheimer seine taktische Ausrichtung, stellte von einem 4-4-2 auf eine 4-1-4-1-Variante um. Seine Mannschaft agierte in diesem System weniger wild nach vorne, spielte kontrollierter und hatte in den ersten 45 Minuten mehr Ballbesitz - allein die individuellen Patzer hinten wie vorne konnte der VfB vorerst nicht abstellen.

Im zweiten Durchgang verlegten sich die Heidenheimer auf defensive Absicherung, die Stuttgarter waren mit viel Ballbesitz bemüht, das Ergebnis zu drehen, aber bei drei weiteren Chancen von Ginczek (69.), Heise (73.) und Kliment (78.) wollte der Ball einfach nicht über die Linie des von Müller gut gehüteten FCH-Gehäuses. Bis zur Schlussminute, da war dann Ginczek doch noch einmal zur Stelle und machte den versöhnlichen 2:2-Endstand für die Stuttgarter.

Zorniger: "Mannschaft gibt sich nicht auf"

"Mir hat gefallen, dass die Mannschaft nicht aufgegeben hat und noch das 2:2 geholt hat", sagte Zorniger nach der Partie. Ein weiteres Negativerlebnis hätte dem VfB-Coach mit Sicherheit nicht geschmeckt. Ansonsten sah er Vieles, was auch in der Bundesliga bisher null Punkte einbrachte. "Vorne brauchen wir zu viele Chancen und hinten hat es öfter nicht gestimmt.


Statistik

Stuttgart: Vlachodimos - Schwaab, Niedermeier, Hlousek (46. Sama), Heise - Rupp - Besuschkow (46. Ristl), Didavi (81. Tashchy), Gentner (46. Insua), Kliment - Ginczek
Heidenheim: Müller - Heidinger, Göhlert, Beermann, Scioscia - Reinhardt, Titsch-Rivero - Skarke, Voglsammer - Frahn, Schröter
Tore: 0:1 Frahn (12.), 0:2 Schröter (23.), 1:2 Kliment (1:2), 2:2 Ginczek (90.)

George Moissidis

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weitere Infos zu Ginczek

Vorname:Daniel
Nachname:Ginczek
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg
Geboren am:13.04.1991

weitere Infos zu Zorniger

Vorname:Alexander
Nachname:Zorniger
Nation: Deutschland


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