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Hannover 96

Hannover 96

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Freiburg

SC Freiburg


HANNOVER 96
SC FREIBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.










Enttäuschende Freiburger unterliegen starken Niedersachsen

Hannover siegt 3:0 - und steigt ab

Hannover 96 hat am Samstagnachmittag vor heimischem Publikum hochverdient mit 3:0 gegen komplett harmlose Freiburger gewonnen - muss aufgrund des parallelen Siegs des VfB Stuttgart aber dennoch den Gang in die zweite Liga antreten. Das Team von Thomas Doll präsentierte sich über weite Strecken wie entfesselt, spielte tollen Offensivfußball und bot seinen Fans damit immerhin einen einigermaßen versöhnlichen Abschied.

Hendrik Weydandt
Wacker gekämpft und dennoch abgestiegen: Hannover 96 und Hendrik Weydandt.
© Imago ImagesZoomansicht

Hannovers Coach Thomas Doll tauschte im Vergleich zum 1:3 in München auf drei Positionen: Für Albornoz, Walace (beide auf der Bank) und Felipe (Mittelfußbruch) begannen Bakalorz, Prib und Bebou.

Freiburgs Trainer Christian Streich rotierte im Gegensatz zum 1:1 gegen Düsseldorf ebenfalls auf drei Positionen: Für Höler, Gondorf (beide auf der Bank) und Haberer (Gelb-Rot-Sperre) starteten Petersen, Niederlechner und Stenzel.

Die zum Siegen verdammten Gastgeber begannen mit viel Elan und Offensivdrang und rissen das Spiel schnell an sich. Der SC dagegen agierte von Beginn an passiv und offenbarte immer wieder Schwächen in der Defensive. Hannover machte Druck über die Außen, wo die schnellen Maina und Bebou die Breisgauer immer wieder vor Probleme stellten, ohne jedoch wirkliche Chancen kreieren zu können. Ein erster Abschluss von Weydandt verfehlte das Tor deutlich (12.). Im Zentrum räumte Prib praktisch alles weg, was ihm vor die Füße kam. Der Mittelfeldspieler zeigte bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit fast zwei Jahren eine tadellose Leistung.

Bebou vergibt, Anton köpft ein

In der Viertelstunde vor der Pause drehte Hannover nochmals auf, Freiburg wurde weiter und weiter zurückgedrängt. Prib traf unter höchster Bedrängnis eine Hereingabe von Maina am Elfmeterpunkt nicht richtig (25.), bevor Bebou das 1:0 auf dem Fuß hatte: Ein langer Ball fand über Umwege Weydandt, der viel Platz hatte und am Strafraum querlegte. Bebou kam ebenfalls am Elfmeterpunkt, jedoch völlig frei, zum Abschluss - und schoss über das Tor (31.). Keine Minute später entschärfte Schwolow einen Schuss von Weydandt aus spitzem Winkel mit dem Fuß.

Fünf Minuten vor der Pause belohnte sich Hannover dann für den hohen Aufwand: Prib brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in Richtung zweiter Pfosten, wo Anton am höchsten sprang und den Ball entgegen Schwolows Laufrichtung ins Tor köpfte (39.). Der Jubel war riesig, sowohl beim Team als auch auf der Trainerbank. Kurz darauf versuchte sich Prib von der anderen Seite, schoss diesmal direkt aufs Tor und prüfte Schwolow, der den Ball in höchster Not über die Latte klären konnte (42.). Die einzige nennenswerte Chance der Freiburger vergab Petersen, der nach guter Hereingabe von Grifo den Ball im Zentrum verpasste (35.). Mit der verdienten Führung ging es in die Pause - durch die parallele Führung der Stuttgarter jedoch auch als Absteiger.

Walace trifft sehenswert - Füllkrug bekommt Abschiedsspiel

Hannover machte in der zweite Hälfte dennoch genau da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Maina nahm einen langen Ball stark am seitlichen Strafraumrand an, ließ Sallai aussteigen und passte in die Mitte. Dort hatte Bebou alle Zeit und allen Raum der Welt und konnte bequem an Schwolow vorbei einschieben - 2:0 für die Niedersachsen (51.). Direkt im Anschluss hatte Weydandt die Chance auf den Doppelschlag, traf aber nur das Außennetz (53.). Die Freiburger fanden nach einer knappen Stunde etwas besser in die Partie, strahlten aber weiter kaum Gefahr aus. Hannover nahm spürbar Tempo aus dem eigenen Spiel, die Partie plätscherte lange Zeit quasi ereignislos vor sich hin.

Bakalorz lieferte nochmal einen echten Hingucker, als er Schwolow nach einem Eckball per Fallrückzieher alles abverlangte (71.). Der Keeper konnte zur Ecke klären. Kurze Zeit später war der beste Freiburger jedoch chancenlos, als der eingewechselte Albornoz Walace im Zentrum anspielte. Der Brasilianer hatte Platz in alle Richtungen, machte ein paar Schritte in Richtung Strafraum und zog satt ab. Der Ball flog in einer schönen Kurven ins Eck, Schwolow streckte sich vergeblich (81.). Kurz vor dem Ende bekam auch Füllkrug noch seinen Abschieds-Auftritt in der HDI-Arena - und wurde von einem gellenden Pfeifkonzert begrüßt. Der lange Zeit verletzte Stürmer wechselt im Sommer zu Werder Bremen.

Am Ende blieb es beim hochverdienten 3:0, das den Hausherren aufgrund des gleich hohen Erfolgs des VfB Stuttgart freilich nichts mehr nutzte. Die Niedersachsen steigen damit zum sechsten Mal in die zweite Bundesliga ab, können aber von sich behaupten, sich mit Würde verabschiedet zu haben.

Hannover gastiert am Samstag (15.30 Uhr) in Düsseldorf. Für Freiburg geht es gleichzeitig gegen den FC Nürnberg weiter.

Bundesliga, 2018/19, 33. Spieltag
Hannover 96 - SC Freiburg 3:0
Hannover 96 - SC Freiburg 3:0
Nur 18 Punkte aus 32 Spielen

Schier aussichtslose Lage: Hannover um Trainer Thomas Doll brauchte fast schon mehr als ein Wunder vor dem 33. Spieltag und dem Duell mit Freiburg.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Esser (3) - 
Sorg (3) , 
Anton (2,5)    
Ostrzolek (3) - 
Haraguchi (4) , 
Schwegler (3,5)    
Maina (2,5) - 
Prib (2,5)    
Bakalorz (3)    
Bebou (2)        

Einwechslungen:
54. Walace (2,5)     für Schwegler
79. Albornoz für Bebou
86. Füllkrug für Prib

Trainer:
Doll
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
P. Stenzel (4,5)    
Heintz (4)    
C. Günter (4) - 
R. Koch (5) , 
Höfler (5) - 
Frantz (5)    
Grifo (4,5) - 
Petersen (5)    
Niederlechner (5)    

Einwechslungen:
46. Waldschmidt (5) für Niederlechner
46. Sallai (5,5)     für P. Stenzel
76. Höler für Petersen

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Anton (39., Kopfball, Prib)
2:0
Bebou (51., Rechtsschuss, Maina)
3:0
Walace (81., Rechtsschuss, Albornoz)
Gelbe Karten
Hannover:
-
Freiburg:
Heintz
(4. Gelbe Karte)
,
Sallai
(3.)

Spieldaten

Hannover 96       SC Freiburg
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 535 : 395 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 459 : 313 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 76 : 82 Fehlpässe
 
Passquote 86% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 3 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
33
16x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
11.05.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
38100
Spielnote:  4
mäßiges Niveau, wenig Spannung; lebte allein von Hannovers Engagement.
Chancenverhältnis:
7:1
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2,5
souverän und sicher in einer fairen Partie ohne knifflige Szenen.
Spieler des Spiels:
Ihlas Bebou
Diese Rückkehr tat Hannover gut: Ihlas Bebou leistete mit seiner Schnelligkeit, Kombinationsgabe und Torgefährlichkeit einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Teams.

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