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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


EINTRACHT FRANKFURT
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Frankfurt kassiert gegen Mainz den nächten Rückschlag

Doppelter Ujah beendet zwei Durststrecken

Eintracht Frankfurt hat im Kampf um die Champions League den nächsten Rückschlag kassiert. Drei Tage nach dem Halbfinalaus in der Europa League unterlagen die Hessen dem 1. FSV Mainz 05 mit 0:2. Der Eintracht fehlte die Frische, bei den Nullfünfern beendete ein Angreifer seine Durststrecke mit einem Doppelpack - und der FSV fuhr nach zuvor sieben Auswärtsniederlagen am Stück wieder mal einen Sieg in der Fremde ein.

Anthony Ujah
Doppelpack: Der Mainzer Angreifer Anthony Ujah beendete in Frankfurt seine Durststrecke.
© imago imagesZoomansicht

Frankfurts Coach Adi Hütter war nach dem bitteren Halbfinalaus in der Europa League beim FC Chelsea (3:4 i.E.) zu einer Umstellung gezwungen: Rode hatte sich in London einen Knorpelschaden im Knie zugezogen und fällt damit lange aus. Für ihn kam Fernandes neu in die Startelf.

FSV-Trainer Sandro Schwarz nahm im Vergleich zum furiosen 3:3 gegen RB Leipzig drei Änderungen vor: Kunde, Mateta und Ujah begannen für Baku und Onisiwo (beide Bank) sowie Quaison (Sprunggelenksverletzung).

Rebic scheitert frei vor Müller

Nachdem die Konkurrenz aus Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim am Samstag Federn gelassen hatte, konnte die Eintracht einen großen Schritt in Richtung Platz vier machen. Und die Hausherren begannen entsprechend schwungvoll, von Müdigkeit nach kräftezehrenden 120 Minuten in der Europa League war zunächst wenig zu sehen. Im letzten Drittel fehlte Frankfurt jedoch die Präzision, sodass es bis zur 18. Minute dauerte, ehe die Hessen das erste Mal gefährlich vor dem Tor auftauchten. Bei einem Konter flankte Kostic auf Rebic, der die Kugel frei vor Müller aber über den Kasten setzte.

Auf der Gegenseite hatten auch die Gäste ihre erste gute Chance. Falette fälschte einen Distanzversuch von Kunde ab, die Kugel rauschte knapp am Pfosten vorbei - Glück für die Eintracht, denn Trapp wäre ohne Chance gewesen (21.). Die Nullfünfer, für die es um nicht mehr viel ging, igelten sich keineswegs hinten ein, sondern suchten selbst immer wieder den Weg nach vorne. Auch Mainz agierte offensiv aber zu ungenau, sodass es nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Tore in die Pause ging.

Ujah trifft zur Führung - und erhöht selbst

In Durchgang zwei gingen die Gäste mit der ersten Chance in Führung. Nach einem langen Ball behauptete Mateta die Kugel im Strafraum stark und hob das Leder dann auf Ujah. Der Nigerianer tauchte frei vor Trapp auf und vollendete zum 1:0 für Mainz (53.). Doch damit nicht genug, denn kurz darauf war der Angreifer erneut zur Stelle. Gbamin ging im Sechzehner an Falette vorbei und bediente dann Ujah, der ins lange Eck zum 2:0 für die Nullfünfer traf (57.). Nachdem der Ex-Kölner zuvor 18 Spiele leer ausgegangen war, beendete er damit seine persönliche Durststrecke.

Hütter reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Haller (für Falette) und de Guzman (für Fernandes). Viel änderte sich dadurch aber nicht. Mainz zog sich mit der komfortablen Führung im Rücken etwas zurück und hatte keine großen Probleme, die Eintracht vom eigenen Tor fernzuhalten. Der SGE fehlte im Spiel nach vorne die Frische, die Abschlüsse von Kostic (85.) und Rebic (87.) konnten die Gäste nicht wirklich in Bedrängnis bringen. So geriet der Sieg für den FSV letztlich nie wirklich in Gefahr.

Frankfurt, das aus den jüngsten fünf Spielen nur zwei Punkte holte, kassierte damit im Kampf um den Königsklasse den nächsten Rückschlag und gastiert am Samstag (15.30 Uhr) zum finalen Spieltag beim FC Bayern, dem wiederum ein Punkt zur Meisterschaft reicht. Für Mainz geht es zur gleichen Zeit gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Bundesliga, 2018/19, 33. Spieltag
Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 0:2
Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 0:2
Vorfreude

Frankfurts Coach Adi Hütter zeigte sich vor dem Spiel entspannt.
© imago images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
Abraham (5)    
Hinteregger (4,5) , 
Falette (5)    
Hasebe (4) - 
da Costa (4) , 
G. Fernandes (4,5)    
Gacinovic (4,5) , 
Kostic (3)    
Jovic (5)    
Rebic (4)

Einwechslungen:
61. Haller für Falette
61. de Guzman für G. Fernandes
77. Paciencia für Jovic

Trainer:
Hütter
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
F. Müller (2,5) - 
Brosinski (4)        
Niakhaté (3)    
A. Hack (2,5) , 
Aaron (3,5) - 
Kunde (3) - 
Gbamin (2,5) , 
Latza (3,5)    
Boetius (3,5) - 
Mateta (3) , 
Ujah (2)            

Einwechslungen:
46. Donati (3) für Brosinski
81. Ri. Baku für Latza
90. Bungert für Ujah

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ujah (53., Linksschuss, Mateta)
0:2
Ujah (57., Rechtsschuss, Gbamin)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Kostic
(4. Gelbe Karte)
Mainz:
Niakhaté
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       1. FSV Mainz 05
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 13 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 432 : 318 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 320 : 217 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 112 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 5 Abseits
 
Ecken 9 : 6 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
33
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2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
12.05.2019 18:00 Uhr
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
ein ansehnlicher Schlagabtausch mit kleineren Mängeln.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2,5
mit einer souveränen Leistung, allerdings nicht so gefordert. Hätte Aaron Gelb geben müssen (28.).
Spieler des Spiels:
Anthony Ujah
Während Anthony Ujah vor der Pause noch kaum in Erscheinung trat, entschied der Mainzer Stürmer nach dem Wechsel mit seinem Doppelschlag das Rhein-Main-Derby.

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