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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


VFB STUTTGART
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.






60.
75.
90.










Nürnberg und Hannover sind abgestiegen

Trotz weiterer Fehlentscheidung: Stuttgart sichert die Relegation

Der VfB Stuttgart besiegte Europa-League-Anwärter VfL Wolfsburg vor heimischer Kulisse mit 3:0 und steht damit als Tabellen-16. der Bundesliga-Saison 2018/19 fest. Während Nürnberg und Hannover abgestiegen sind, müssen die Schwaben in der Relegation nachsitzen. Dabei begann der zweite Heimsieg in Folge für den VfB recht ärgerlich.

Cool as you like: Anastasios Donis (M.) trifft lässig zum 2:0 für den VfB.
© Getty ImagesZoomansicht

Stuttgarts Coach Nico Willig nahm nach dem 1:3 bei Hertha vier Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Anstelle von Sosa, Aogo, Didavi (alle Bank) und Beck (Meniskus-OP) standen Insua, Gentner, Akolo und Esswein von Beginn an auf dem Rasen.

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia tauschte nach dem 2:0 gegen Nürnberg dagegen nur einmal Personal: Rechts hinten verteidigte William, Rexhbecaj nahm vorerst auf der Bank Platz.

Schon in der dritten Spielminute musste der abstiegsbedrohte VfB nach einem gefährlichen William-Vorstoß erstmals durchatmen, nur eine Zeigerumdrehung später erlebten die Schwaben ein Déjà-vu der ärgerlichen Sorte: Wie schon am vergangenen Spieltag bei Hertha BSC wurde die Willig-Elf um einen glasklaren Strafstoß gebracht, nachdem Gonzalez von William umgegrätscht worden war - der VAR schaltete sich ein und vermittelte Brych, der sich die Szene nicht selbst anschaute, dass er nicht auf den Punkt zeigen müsse. Eine krasse Fehlentscheidung (4.). Ein davon angestachelter VfB hatte in der Folge Oberwasser, Akolo (9.) und Esswein (11.) gaben gefährliche Abschlüsse aus der zweiten Reihe ab.

Arnold frech - Castro glücklich

Leichtes spielerisches Übergewicht hatten in den ersten 45 Minuten die Gäste, der VfB entwickelte im letzten Drittel aber die größere Gefahr - auch wenn er sich immer ein bisschen selbst im Weg stand: Donis' (38.) und Akolos (40.) Abschlüsse aus guter Position verhungerten beinahe. Arnold (38.) und Mehmedi (42.) bemühten sich für den VfL aus der zweiten Reihe ansehnlicher, Zieler überwanden sie trotzdem nicht.

Dass dieser wenig später zu weit vor seinem Kasten stand, erkannte Wölfe-Stratege Arnold: Mit seinem 60-Meter-Versuch überlistete er den Schwaben-Schlussmann beinahe, der Ball senkte sich aber auf das Tornetz (44.). Das Gefühl, mit dem die Hausherren daraufhin in die Pause gingen, sollte sich weiter verbessern: Castro hielt in der letzten Aktion des ersten Durchgangs aus 20 Metern drauf - doppelt abgefälscht und mit Hilfe des Innenpfostens landete der Ball hinter Pervan im Netz - 1:0 (45.+1).

Didavi sticht sofort

Etwas lebendiger wurde die Partie nach Wiederbeginn, beide Teams ergriffen die Initiative. Ganz besonders Stuttgarts Kabak, der nach einem Luftloch von Pavard den möglichen Ausgleich verhinderte, indem er im Strafraum heroisch in Gerhardts Schuss grätschte (54.). Auf der Gegenseite ging ein Wechsel seines Trainers voll auf: Didavi, zwei Minuten auf dem Platz, bediente am ersten Pfosten Donis, der aus spitzem Winkel technisch anspruchsvoll ins lange Eck einschoss (55.).

Daraufhin war die Luft bei enttäuschenden Gästen, die noch um den Einzug in die Europa League spielen, erst recht raus. Stuttgart behielt sich seine Spiellaune bei, kam aber ebenso wenig zu Hochkarätern wie der VfL. Bis in die Schlussphase. Da verpasste Gonzalez am zweiten Pfosten (79.), ehe Didavi, von Kapitän Gentner freigespielt, aus elf Metern seinen 37-Minuten-Einsatz veredelte - 3:0-Endstand (83.). Damit steht Stuttgart als Tabellen-16. fest und wird am 23. und am 27. Mai in der Relegation antreten müssen - beziehungsweise dürfen. Der Gegner, der Zweitliga-Dritte, wird noch ermittelt.

Stuttgart gastiert am 34. Spieltag am Samstag (15.30 Uhr) auf Schalke. Für Wolfsburg geht die Saison zur gleichen Zeit gegen Augsburg zu Ende.

Bundesliga, 2018/19, 33. Spieltag
VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 3:0
VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 3:0
Vorletztes Heimspiel?

In der Mercedes-Benz-Arena traf der VfB Stuttgart im Zuge des 33. Spieltags auf den um Europa kämpfenden VfL Wolfsburg - und wollte mit einem Sieg den Relegationsplatz 16 sichern, um somit zwei entscheidende Saisonspiele gegen den Dritten der 2. Liga buchen zu können.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Pavard (2,5) , 
Kabak (2,5) , 
Kempf (4) , 
Insua (4) - 
Castro (3)    
Gentner (3)    
Esswein (4,5)        
Akolo (4)    
Gonzalez (3,5) - 
Donis (2)        

Einwechslungen:
53. Didavi (1,5)     für Esswein
76. Aogo für Akolo
79. Badstuber für Donis

Trainer:
Willig
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Pervan (3) - 
William (5)    
Knoche (5) , 
Tisserand (5)    
Steffen (4,5) - 
Guilavogui (5)        
Gerhardt (4,5)    
Arnold (4) - 
Mehmedi (4,5) , 
Klaus (5)    

Einwechslungen:
46. Malli (5) für Klaus
59. Ginczek (4,5) für Gerhardt
75. Brekalo für William

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Castro (45. + 1, Rechtsschuss, Donis)
2:0
Donis (55., Rechtsschuss, Didavi)
3:0
Didavi (83., Linksschuss, Gentner)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Esswein
(3. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Guilavogui
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Tisserand
(2.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       VfL Wolfsburg
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 319 : 473 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 220 : 378 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 99 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 41% : 59% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 3 Abseits
 
Ecken 3 : 3 Ecken
 
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2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
34
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
11.05.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
54068
Spielnote:  3
spielerisch keine hochklassige Partie, dafür mit offenem Visier und somit durchaus kurzweilig.
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 5
hätte Williams Einsteigen gegen Gonzalez mit einem Strafstoß sanktionieren müssen (4.), keine Linie bei den Gelben Karten, immerhin erkannte er trotz Gonzalez' Reklamieren, dass Knoche den Ball nicht mit der Hand gespielt hatte (57.).
Spieler des Spiels:
Daniel Didavi
Mit starker Zweikampfführung vor der Flanke zum 2:0, beim 3:0 abgezockt, allgemein mit guter Übersicht: Der eingewechselte Daniel Didavi entschied die Partie letztlich für den VfB.

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