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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


VFL WOLFSBURG
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.


60.
75.
90.







Club reicht beherzte Leistung nicht

Wölfe träumen weiter von Europa

Der VfL Wolfsburg gewann mit 2:0 gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg. Die Franken spielten bei den Niedersachsen nicht wie ein Absteiger, stehen am Ende aber dennoch nach der 13. Auswärtsniederlage der Saison mit leeren Händen da. Die Wolfsburger nutzten ihre Chancen eiskalt und schielen weiter nach Europa.

Tisserand köpft zur Entscheidung
Die Entscheidung der Partie: Tisserand gewinnt den Zweikampf gegen Margreitter und köpft zum 2:0.
© imago imagesZoomansicht

Wolfsburgs Coach Bruno Labbadia tauschte im Gegensatz zum 4:1 in Hoffenheim auf der Rechtsverteidiger-Position. Rexhbecaj ersetzte Jung (nicht im Kader).

Nürnbergs Trainer Boris Schommers wechselte auch nach dem 1:1 gegen die Bayern nicht und vertraute zum fünften Mal in Serie der identischen Startelf.

Die Nürnberger spielten von Beginn an mutig nach vorne, die Körpersprache zeigte, dass sich der Club im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben hat. Bereits in der dritten Spielminute setzte sich Löwen auf rechts durch, seine Hereingabe klärte Guivalovui im letzten Moment vor Ishak. Auch die nächste Gelegenheit gehörte den Franken: zunächst scheiterte Kerk an Pervan, dann blockte Rexhbecaj den Schuss von Leibold (7.). Auch im Anschluss machte der Club das Spiel, die Wölfe kamen aber immer besser in die Partie. Auffallend war allerdings, dass sich die Nürnberger - bis auf Ishak und Löwen - tief in die eigene Hälfte zurückzogen, sobald der VfL im Ballbesitz war. Den Wölfen fehlte in dieser Phase die Kreativität sich in gefährliche Abschlusssituationen zu spielen.

Klaus nutzt Kerks Rückpass

Die Nürnberger holten immer wieder Standard-Situationen heraus, vier Ecken und sechs Freistöße führten jedoch nicht zu richtiger Torgefahr. Wolfsburg verteidigte die Standards clever, nach einem Kerk-Freistoß klärte der VfL vor Ewerton und Erras, die am langen Pfosten lauerten. Die nächste Szene prägte erneut Kerk: Nach einem Abschlag von Mathenia versuchte der Mittelfeldspieler einen Rückpass zu seinem Schlussmann und übersah den im Strafraum stehengebliebenen Mehmedi. Der Wolfsburger ging in den Zweikampf mit Mathenia, der Abpraller ging genau zu Klaus, der nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste (38.). Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Siebert kam keine der beiden Mannschaft noch einmal in Schussposition.

Der zweite Durchgang begann ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. Der Club kam etwas offensiver aus der Pause, allerdings ohne wirklichen Ertrag. Es dauerte bis zur 56. Spielminute, bis es mal wieder zu einem Abschluss kam: Bauer versuchte es aus halbrechter Position, gut 18 Meter vor dem Tor - knapp drüber. Nur kurze Zeit später Knapp wollte Gerhardt auf der Gegenseite von halbrechts eigentlich flanken, der flache Versuch flog in den Fünfmeterraum, dort trat Weghorst völlig unbedrängt am Ball vorbei (60.). Die Nürnberger versuchten es vor allem über die linke Seite, im letzten Drittel des Spielfelds fehlte aber ein Stück weit die Kreativität.

Tisserand zur Entscheidung

Nachdem zehn Minuten durch verschiedene Wechsel und Verletzungspausen vieles Stückwert blieb, war es eine Standard-Situation, die die Entscheidung brachte: Mehmedis Freistoß fand den Kopf von Tisserand - 2:0 (78.). Auch im Anschluss zeigte sich der Club weiter bemüht, die Durchschlagskraft fehlte jedoch merklich. Am Ende spielte Wolfsburg die Führung clever nach Hause.

Wolfsburg gastiert in der kommenden Woche am Samstag (15.30 Uhr) in Stuttgart und kämpft weiter um die europäischen Plätze. Für den Club geht es zeitgleich gegen Gladbach weiter, der Klassenerhalt ist noch immer möglich.

Bundesliga, 2018/19, 32. Spieltag
VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg 2:0
VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg 2:0
Begrüßung

Bruno Labbadia (re.) gibt Nürnbergs neuem Sportvorstand Robert Palikuca die Hand.
© imago images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Pervan (3) - 
Rexhbecaj (3) , 
Knoche (3) , 
Tisserand (2,5)    
Steffen (3)    
Guilavogui (3)    
Arnold (4) , 
Gerhardt (4) - 
Klaus (3)        
Mehmedi (2,5) - 
Weghorst (4)    

Einwechslungen:
70. Malli für Klaus
76. Uduokhai für Steffen
84. Ginczek für Weghorst

Trainer:
Labbadia
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (4) - 
Ro. Bauer (3,5) , 
Mühl (3) , 
Ewerton (3)    
Leibold (4) - 
Erras (4) - 
Behrens (4)    
Löwen (3,5) - 
Matheus Pereira (4,5)    
Kerk (5) - 
Ishak (4,5)    

Einwechslungen:
73. Margreitter für Ewerton
75. Kubo für Matheus Pereira
81. Knöll für Ishak

Trainer:
Schommers

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Klaus (38., Rechtsschuss, Mehmedi)
2:0
Tisserand (78., Kopfball, Mehmedi)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       1. FC Nürnberg
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 448 : 377 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 364 : 288 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 84 : 89 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 
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2.
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
32
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5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
32
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Spielinfo

Anstoß:
04.05.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
22512
Spielnote:  4,5
eine sehr zerfahrene und chancenarme Partie.
Chancenverhältnis:
2:2
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 3
großzügige Linie in einem Spiel ohne die ganz kniffligen Situationen. Hätte Erras nach Foul an Klaus Gelb geben können (29.), Mühl nach dessen Halten gegen Weghorst verwarnen müssen (59.).
Spieler des Spiels:
Admir Mehmedi
Ihm gelangen zwar nicht alle Aktionen, aber Admir Mehmedi war an beiden Toren beteiligt: Beim ersten schaltete er schnell, beim zweiten servierte er den Freistoß von halbrechts präzise.

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