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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
4

Halbzeitstand
1:1
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


TSG HOFFENHEIM
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.









Wolfsburg schlägt Hoffenheim mit 4:1

Baumann zweimal unglücklich: TSG zerfällt am Schluss

Die TSG 1899 Hoffenheim hat einen wichtigen Schritt in Richtung Champions League verpasst: Trotz Führung verloren die Kraichgauer zu Hause mit 1:4 gegen den VfL Wolfsburg. Möglicher Knackpunkt war in einem teils rasanten Schlagabtausch ein verschossener Elfmeter von Kramaric.

Zwei Gefühlswelten: VfL-Torjäger Wout Weghorst (ganz rechts) lässt sich feiern, TSG-Keeper Oliver Baumann ist enttäuscht.
Zwei Gefühlswelten: VfL-Torjäger Wout Weghorst (ganz rechts) lässt sich feiern, TSG-Keeper Oliver Baumann ist enttäuscht.
© imagoZoomansicht

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann musste nach dem 5:2 auf Schalke einmal umstellen: Szalai ersetzte den gesperrten Demirbay (5. Gelbe). Mittelfeldspieler Rupp saß erstmals seit dem 33. Spieltag der Vorsaison (Kreuzbandriss im linken Knie) wieder auf der Bank. Ein zweiter Wechsel kam kurz vor Anpfiff hinzu: Hübner musste mit Rückenproblemen passen, Adams begann für ihn.

VfL-Coach Bruno Labbadia tauschte nach dem 1:1 gegen Frankfurt zweimal verletzungsbedingt: Jung und Klaus rückten für Brooks (Innenbanddehnung) und Ginczek (Rückenbeschwerden) in die erste Elf.

Kaderabek leitet das 1:0 ein

Hoffenheim begann mit reichlich Schwung, doch Wolfsburg hatte die besseren Chancen: Klaus scheiterte an Baumann, Mehmedi am TSG-Keeper und dem Querbalken (2., 4.). Die Kraichgauer schlugen mit Wucht zurück, doch Belfodil traf nur das Außennetz (7.). Kurz darauf war es passiert: Kaderabek schob über rechts an, über Amiri und Kramaric landete das Leder bei Schulz, der am Fünfmeterraum Szalai perfekt bediente - 1:0 (9.).

Aytekin zeigt verspätet auf den Punkt

Das reichte den Hoffenheimern noch nicht, allerdings traf Belfodil nach 13 Minuten nur die Latte. Sekunden später schritt Referee Deniz Aytekin zur Review Area und zeigte auf den Punkt: Knoche war Schulz im Strafraum klar auf den Fuß getreten. Kramaric trat an, scheiterte aber am Pfosten (15.). Es war im sechsten Anlauf der erste verschossene Elfmeter des Kroaten in dieser Saison. Der Fehlschuss machte in der Folge vor allem Wolfsburg Mut, das durch Knoche hätte ausgleichen können, doch Baumann parierte bärenstark (27.).

Wolfsburgs Druck steigt

In den letzten zehn Minuten vor der Pause erhöhten die Niedersachsen die Schlagzahl, Mehmedi und Arnold verpassten aus aussichtsreichen Positionen aber noch die Belohnung (37., 39.). So musste es ein Verteidiger richten: William wurde links im Strafraum vergessen, woraufhin der Rechtsfuß das Leder perfekt ins lange Eck schlenzte - 1:1 (42.). Auf eine TSG-Antwort vor dem Wechsel wartete nicht nur Nagelsmann vergeblich.

Szalai und Adams scheitern

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Wolfsburger, ohne allerdings so richtig zwingend zu werden. Es dauerte bis zur 61. Minute, ehe wieder ein Raunen durchs Stadion ging: Guilavogui wurde von Joker Steffen gefunden, doch der Franzose rutschte im entscheidenden Moment weg. Daraufhin intensivierte Hoffenheim mal wieder seine Offensivbemühungen: Szalai und Adams vergaben aber aussichtsreiche Kopfballmöglichkeiten (65., 67.).

Bicakcic antwortet nicht

Mehr Spielglück hatte Wolfsburg auf seiner Seite, denn nach Williams Flanke und Weghorsts Kopfball ließ Baumann das Leder extrem unglücklich passieren - 2:1 für den VfL (69.). Die unmittelbare Antwort blieb Bicakcic im Halse stecken, ehe der Innenverteidiger Sekunden später durch Youngster Nelson ersetzt wurde (73.). In der Schlussviertelstunde rannten die Hausherren vergeblich an - und wurden zudem zweimal eiskalt erwischt: Bei Arnolds 3:1 aus spitzem Winkel sah Baumann erneut unglücklich aus (85.), bei Weghorsts 4:1 aus kurzer Distanz war er dann machtlos (88.). Wolfsburg brachte somit den achten Auswärtssieg in dieser Saison unter Dach und Fach. Die TSG verpasste es dagegen, den Druck auf Rang vier und Frankfurt erheblich zu erhöhen.

Nach dem empfindlichen Rückschlag gastiert Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) in Gladbach. Für Wolfsburg geht es zeitgleich gegen Kellerkind Nürnberg weiter.

Bundesliga, 2018/19, 31. Spieltag
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:4
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:4
Champions League mit der TSG?

Mit Leipzig spielt Julian Nagelsmann nächste Saison in der Champions League - führt er die Hoffenheimer auch dorthin?
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (5) - 
K. Adams (4,5) , 
Vogt (2,5)    
Bicakcic (3)    
Kaderabek (4)    
Grillitsch (3,5) , 
N. Schulz (3,5)    
Kramaric (3,5) , 
Amiri (4)    
Belfodil (4,5) , 
Szalai (2,5)    

Einwechslungen:
56. Bittencourt (4) für Amiri
73. Nelson für Bicakcic

Trainer:
Nagelsmann
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Pervan (3) - 
S. Jung (3)    
Knoche (3) , 
Tisserand (4) , 
William (2)        
Guilavogui (2,5)    
Gerhardt (3) , 
Arnold (1,5)        
Klaus (3)    
Mehmedi (2)    
Weghorst (2)        

Einwechslungen:
57. Steffen (2,5) für S. Jung
77. Rexhbecaj für Klaus
84. Malli für Mehmedi

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Szalai (9., Rechtsschuss, N. Schulz)
1:1
William (42., Rechtsschuss)
1:2
Weghorst (69., Kopfball, William)
1:3
Arnold (85., Linksschuss, Weghorst)
1:4
Weghorst (88., Rechtsschuss, Arnold)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
N. Schulz
(6. Gelbe Karte)
,
Kaderabek
(6.)
Wolfsburg:
William
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Arnold
(7.)

Besondere Vorkommnisse
Kramaric schießt Foulelfmeter an den Pfosten (15.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 4 Tore
 
Torschüsse 18 : 21 Torschüsse
 
gespielte Pässe 399 : 500 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 309 : 404 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 90 : 96 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 9 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
28.04.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
27725
Spielnote:  1,5
ein extrem unterhaltsamer, über weite Strecken offener Schlagabtausch mit zahlreichen Torszenen.
Chancenverhältnis:
11:12
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
der Elfmeterpfiff gegen Knoche war korrekt, bei Arnolds Einsteigen gegen Grillitsch war Gelb gerade noch vertretbar (62.).
Spieler des Spiels:
Maximilian Arnold
Defensiv wie offensiv der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste - Maximilian Arnold machte zudem mit seinem Tor zum 3:1 und seiner Vorarbeit zum finalen 4:1 alles klar.

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