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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


VFL WOLFSBURG
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.



60.
75.
90.














Wolfsburg zweimal im Aluminiumpech

Stürmender Brooks antwortet auf de Guzman

Am Abend des Ostermontags trennten sich Wolfsburg und Frankfurt 1:1. Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte waren die Wölfe nach der Pause nah an der Führung dran, hatten jedoch zweimal Pech. Als die Hessen aus dem Nichts trafen, sah alles nach einem Auswärtssieg aus - doch dann stürmte Brooks mit nach vorne.

Wolfsburgs Admir Mehmedi (li.) gegen Frankfurts Sebastian Rode.
Kampf um den Ball: Wolfsburgs Admir Mehmedi (li.) gegen Frankfurts Sebastian Rode.
© imagoZoomansicht

Wolfsburgs Coach Bruno Labbadia tauschte nach dem 0:2 in Leipzig dreimal: William, Gerhardt und Ginczek begannen für Roussillon (nicht im Kader), Rexhbecaj und Steffen (beide Bank).

Frankfurts Trainer Adi Hütter wechselte im Vergleich zum 2:0 gegen Benfica und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale der Europa League doppelt: Torro und Paciencia starteten für Gelson Fernandes (Gelb-Rot-Sperre) und Rebic (Bank).

Hasebe klärt auf der Linie

Beide Mannschaften wollten nach vorne spielen und suchten immer wieder die Offensive. Die Wolfsburger agierten zu Beginn des Öfteren mit langen Bällen, einer davon landete über Gerhardt bei Weghorst. Der Stürmer schob das Leder an Eintracht-Keeper Trapp vorbei, aber Hasebe klärte auf der Linie (10). Die Wölfe waren zu Beginn aktiver, Mehmedi schloss zu zentral ab (25.) und Gerhardt fehlte beim Kopfball das Timing (31.).

Trapp und Pervan stark

Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe die Frankfurter zum ersten Mal richtig gefährlich wurden: Paciencia nickte die Kugel am Tor vorbei. Aber Wolfsburg hatte die Antwort: Mehmedi prüfte Trapp aus spitzem Winkel (34.) und Weghorst fand bei seinem Drehschuss ebenfalls im stark reagierenden Schlussmann der Gäste seinen Meister (36.). Nachdem Kostic für die Hessen verzogen hatte (37.), bewahrte Wölfe-Keeper Pervan seine Farben vor dem Rückstand: Der Torwart lenkte einen Paciencia-Kopfball aus kurzer Distanz über den Querbalken (40.). Somit ging es nach unterhaltsamen ersten 45 Minuten torlos in die Kabinen.

Zweimal Pech für Wolfsburg

Nach der Pause dominierte zunächst Wolfsburg, von Frankfurt kam offensiv nicht viel. Nach einer Mehmedi-Ecke nickte Knoche den Ball an die Unterkante der Latte (57.). Nur sieben Minuten später waren die Wölfe erneut im Aluminium-Pech, Arnolds Distanzschuss klatschte an den linken Pfosten. Im zweiten Durchgang war lange nicht mehr so viel los wie vor der Pause. Die Gastgeber drückten auf den Ausgleich, bei der Eintracht machte sich vielleicht das Europa-League-Spiel vom Donnerstag bemerkbar. Arnolds wuchtigen wie arg flatternden Distanzschuss entschärfte Trapp mit etwas Mühe (76.).

De Guzman aus dem Nichts - Brooks ganz spät

VfL Wolfsburg
Nach Rückstand immerhin noch ein 1:1 gerettet: der VfL Wolfsburg.
© imagoZoomansicht

Von den Hessen war offensiv kaum noch etwas zu sehen - doch dann führten sie plötzlich: Kostics Schuss wurde abgefälscht und landete rechts im Strafraum beim eingewechselten de Guzman, der aus kurzer Distanz traf (78.). Nach dem Gegentor tat sich der VfL schwer, ins Spiel zurückzukommen. Aber spät kamen die Hausherren doch noch zum verdienten Ausgleich: Über Weghorst und Klaus landete der Ball beim stürmenden Brooks, der schob aus kurzer Distanz ein (90.). Die SGE hatte sich hier nach fatalem Ballverlust links an der Mittellinie zu einfach überrennen lassen, allen voran Abraham hatte mit einer überstürzten Grätsche Tür und Tor geöffnet. Beinahe hätte Innenverteidiger Brooks gar noch den Doppelpack geschnürt, sein Kopfball in der dritten Minute ging aber links am Kasten vorbei. Somit blieb es beim 1:1.

Für Wolfsburg, das nun vier Punkte hinter dem Sechsten Hoffenheim liegt, geht es am Sonntag (15.30 Uhr) in Hoffenheim weiter. Frankfurt, das zwei Punkte Vorsprung auf den Fünften Gladbach hat, empfängt bereits am Samstag (15.30 Uhr) Hertha BSC.

Bundesliga, 2018/19, 30. Spieltag
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:1
VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:1
Ostermontag-Abrundung

Der VfL Wolfsburg erwartete zum Abschluss des 30. Bundesliga-Spieltags die Eintracht aus Frankfurt.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Pervan (3) - 
Tisserand (4,5)        
Knoche (3) , 
Brooks (2,5)    
William (3,5) - 
Guilavogui (4)    
Gerhardt (3,5)    
Arnold (3)    
Ginczek (3)    
Mehmedi (2) - 

Einwechslungen:
64. Malli für Gerhardt
82. Steffen für Tisserand
86. Klaus für Ginczek

Trainer:
Labbadia
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2) - 
Abraham (3,5)    
Hasebe (2,5) , 
Falette (3,5) - 
da Costa (3,5) , 
Torro (4) , 
Kostic (3) - 
Rode (3,5)        
Gacinovic (3,5) - 
Paciencia (3,5)        
Jovic (5)        

Einwechslungen:
69. de Guzman     für Rode
69. Rebic für Jovic
90. + 1 Touré für Paciencia

Trainer:
Hütter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
de Guzman (78., Linksschuss, Kostic)
1:1
Brooks (90., Linksschuss, Klaus)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Arnold
(6. Gelbe Karte)
,
Tisserand
(1.)
Frankfurt:
Jovic
(1. Gelbe Karte)
,
Rode
(4.)
,
Paciencia
(1.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 20 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 450 : 317 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 331 : 202 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 119 : 115 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 59% : 41% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
Ecken 13 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
22.04.2019 20:30 Uhr
Zuschauer:
26102
Spielnote:  2,5
spielerisch nicht immer hochklassig, aber intensiv und spannend, mit vielen Torszenen.
Chancenverhältnis:
10:4
Eckenverhältnis:
13:6
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
sichere Leitung; korrekt, nicht auf Elfmeter zu entscheiden, als Tisserand der Ball im Strafraum vom Fuß an die Hand sprang (23.), hätte nach Falettes Foul an Gerhardt kurz vor dem Strafraum aber Freistoß pfeifen müssen (44.).
Spieler des Spiels:
Wout Weghorst
Der Stürmer war an so gut wie allen guten Chancen des VfL beteiligt. Wout Weghorst läutet mit dem vorletzten Pass auf Klaus auch den späten Wolfsburger Ausgleich ein.

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