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FC Augsburg

FC Augsburg

6
:
0

Halbzeitstand
3:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


FC AUGSBURG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.






60.
75.
90.







FCA dem Klassenerhalt ganz nahe

6:0! Furiose Augsburger deklassieren desolaten VfB

Der FC Augsburg fertigte am 30. Spieltag den VfB Stuttgart deutlich ab und deklassierte den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit einem furiosen 6:0-Sieg. Die Fuggerstädter sind dem endgültigen Klassenerhalt damit ein großes Stück nähergekommen.

Jubel beim FC Augsburg
Kantersieg gegen Stuttgart: Der FC Augsburg ist dem endgültigen Klassenerhalt ganz nahe.
© imagoZoomansicht

Augsburgs Coach Martin Schmidt tauschte nach dem 3:1 in Frankfurt dreimal Personal aus: Torhüter Kobel war nach seinem Zusammenstoß am vergangenen Spieltag nicht rechtzeitig fit geworden und wurde durch Luthe ersetzt. Danso und Max starteten außerdem anstelle von Koo (Grippe) und Finnbogason (Saisonaus wegen Sehnenverletzung in der Wade).

Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl nahm im Vergleich zum 0:1 gegen Leverkusen drei Veränderungen vor: Beck (Bank), Ascacibar (Rot-Sperre) und Didavi (Bank) wurden durch Baumgartl, Insua und Gomez ersetzt.

Omnipräsenter Hahn in der Anfangsphase

Die Anfangsphase gehörte den forsch aufspielenden Hausherren: Hahn kam nach einer Ecke noch zu keinem zielgerichteten Abschluss (6.), drei Minuten später blockte Kempf einen Versuch des Augsburgers, nachdem zuvor Richter eine Flanke frei vor dem Tor knapp verpasst hatte (9.). In der 11. Minute initiierte Hahn schließlich den Angriff zum 1:0, schickte Schmid über den rechten Flügel nach vorne, dessen scharfe Flanke Khedira mit einer anspruchsvollen Direktabnahme ins rechte Eck verwandelte. Die VfB-Defensive präsentierte sich zu passiv - wie nur sieben Minuten später nach einer Ecke: Schmid führte einen Eckstoß aus, Hahn machte einen Schritt nach vorne und verschafft sich gegen Zuber damit den entscheidenden Platz, um die Hereingabe anzunehmen und dann trocken ins linke Eck zu schießen - 2:0 (18.)!

Stuttgart, das zuvor durch Gomez aus spitzem Winkel (14., Luthe hielt), seine erste Chance verbucht hatte, wäre um ein Haar die richtige Antwort gelungen, doch Gonzalez traf seitlich vor dem Tor den Ball nicht richtig (20.), Essweins Direktabnahme flog neben das Tor (23.). Es sollten vor der Pause die letzten Offensivaktionen des VfB sein. Nach nicht einmal 30 Minuten mussten die Gästen den nächsten Tiefschlag einstecken: Richter zog zentral das Tempo an und bediente Max, der vorbei an Zieler zum 3:0 traf (29.). Danach passierte bis zur Pause wenig, Augsburg kontrollierte das Spiel und hielt das Weinzierl-Team vom eigenen Strafraum fern.

Ratlosigkeit beim VfB
Demütigung in Augsburg: Ratlosigkeit beim VfB Stuttgart.
© imago

Richter scheitert erst, trifft dann aber sehenswert

Weinzierl reagierte zur Pause, stellte ein zweites Mal(diesmal auf 4-3-3-) um und schickte mit Didavi und Donis (für Esswein und Insua) zwei frische Offensivkräfte ins Spiel. Erfolg hatten die Maßnahmen aber nicht. Richter scheiterte erst an Zieler (48.), überwand den VfB-Keeper dann aber mit einer technisch anspruchsvollen Volleyabnahme zum 4:0 (53.). Die Stuttgarter Defensive hatte sich einmal mehr nicht bundesligatauglich präsentiert - wie auch fünf Minuten später: Hahn bediente Max, der flach zum 5:0 einschob (58.). Dann verhinderte Zieler gegen Hahn Schlimmeres (62.).

Moravek verpasst das 7:0

In der Folge hätte der VfB Ergebniskosmetik betreiben können, Didavi (64.) und Gomez aus kurzer Distanz (66.) brachten den Ball aber nicht über die Linie. Dann sorgte Richter nach lockerem Sprint durch das Zentrum - auch Castros taktisches Foul verpuffte - mit einem satten Rechtsschuss für das 6:0 (68.). Nun ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen. Während der VfB vergeblich am Ehrentreffer arbeitete (81., 85.), verhinderte Zieler gegen Moravek das 0:7 (85.). Somit blieb es beim verdienten 6:0-Sieg der Augsburger.

Die Fuggerstädter, die dem endgültigen Klassenerhalt damit ganz nahe sind, empfangen am Freitag (20.30 Uhr) Leverkusen. Für Stuttgart geht es am Samstag (18.30 Uhr) gegen Gladbach weiter.

Bundesliga, 2018/19, 30. Spieltag
FC Augsburg - VfB Stuttgart 6:0
FC Augsburg - VfB Stuttgart 6:0
Fokussiert

FCA-Coach Martin Schmidt vor dem schwäbischen Duell.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Augsburg
Aufstellung:
Luthe (2,5) - 
J. Schmid (2) , 
Gouweleeuw (2,5)    
Danso (3,5) , 
Stafylidis (3) - 
D. Baier (3)    
Gregoritsch (2,5) , 
Khedira (2)        
Hahn (2)    
Max (1,5)        
M. Richter (1)            

Einwechslungen:
37. Moravek (3) für Khedira
64. Oxford für Gouweleeuw
79. Schieber für M. Richter

Trainer:
Schmidt
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (4) - 
Baumgartl (6) , 
Pavard (5) , 
Kempf (5,5) - 
Esswein (6)    
Insua (6)    
Castro (6) , 
Kabak (6) - 
Zuber (6) - 
M. Gomez (6)    
Gonzalez (5,5)

Einwechslungen:
46. Donis (5) für Insua
46. Didavi (5,5) für Esswein

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Khedira (11., Linksschuss, J. Schmid)
2:0
Hahn (18., Rechtsschuss, J. Schmid)
3:0
Max (29., Rechtsschuss, M. Richter)
4:0
M. Richter (53., Rechtsschuss, Stafylidis)
5:0
Max (58., Linksschuss, Hahn)
6:0
M. Richter (68., Rechtsschuss)

Spieldaten

FC Augsburg       VfB Stuttgart
Tore 6 : 0 Tore
 
Torschüsse 23 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 443 : 404 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 360 : 333 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 71 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 7 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 6 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 9 : 4 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
33
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2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
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Spielinfo

Anstoß:
20.04.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
30660 (ausverkauft)
Spielnote:  2
obwohl die Partie früh entschieden war, blieb sie dank furioser Augsburger unterhaltsam.
Chancenverhältnis:
13:8
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
souverän und in einer leicht zu leitenden Partie kaum gefordert.
Spieler des Spiels:
Marco Richter
In einer entfesselten Offensive war Marco Richter der herausragende Mann. Ein perfekter Pass in die Schnittstelle vor dem 3:0, ein Volley-Heber zum 4:0, ein fulminantes Solo zum 6:0.

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