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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hertha BSC

Hertha BSC


TSG HOFFENHEIM
HERTHA BSC
15.
30.
45.





60.
75.
90.






Amiri und Nelson treffen für starke Kraichgauer

Trotz Chancenwucher: Hoffenheim besiegt ersatzgeschwächte Hertha

1899 Hoffenheim hat seine Europa-Ambitionen eindrucksvoll untermauert und Hertha BSC am Sonntagmittag vollauf verdient mit 2:0 besiegt. Das Team von Julian Nagelsmann konnte sich sogar eine Vielzahl von vergebenen Hochkarätern in der Anfangsphase erlauben. Die ersatzgeschwächten Berliner konnten ihre zahlreichen Ausfälle nicht kompensieren und mussten die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen.

Nadiem Amiri
Hände zum Herz geformt: Nadiem Amiri bejubelt sein erstes Saisontor.
© imagoZoomansicht

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann sorgte für ein Novum: Nach dem überzeugenden 4:0 beim FC Augsburg nahm er erstmals in dieser Saison keine einzige Veränderung in seiner Startelf vor.

Herthas Trainer Pal Dardai hingegen war nach dem 1:2 in Düsseldorf dazu gezwungen: Grujic (Sprunggelenksverletzung), Stark (Infekt) und Duda (Gelbsperre) mussten passen. Neu in die Elf rückten Klünter (auf der für ihn ungewohnten Innenverteidiger-Position), Plattenhardt (erster Einsatz seit Anfang Februar) und Pekarik (erster Einsatz in der Rückrunde).

Erst Chancenwucher, dann trifft Amiri: TSG zerlegt Hertha zu Beginn

Die ersatzgeschwächten Berliner wurden in der Anfangsphase von den Hausherren förmlich überrannt, bereits nach einer Viertelstunde hatte Hoffenheim mehrere Hochkaräter zur frühen Führung vergeben: Szalai traf die Latte (5.), Kramaric den Pfosten (8.), Jarstein parierte glänzend gegen Amiri (7.) und erneut Kramaric vergab eine Kopfballchance freistehend kläglich (13.). Großes Glück für die Hertha, dass es Mitte der ersten Hälfte noch immer 0:0 stand, zumal ein Treffer von Belfodil zu Unrecht keine Anerkennung fand, da das Schiedsrichtergespann zuvor eine vermeintliche Abseitsstellung von Szalai erkannt hatte. Der VAR konnte nicht mehr eingreifen, da das Spiel bei Belfodils Schuss schon abgepfiffen war (23.).

Der überfällige Führungstreffer für die TSG ließ eine knappe halbe Stunde auf sich warten: Amiri hatte in halbrechter Position vor dem Strafraum etwas Platz und schickte den Ball über den Umweg Innenpfosten zum 1:0 in die Maschen (29.). Hertha war bis zu diesem Zeitpunkt mit den spielfreudigen Hoffenheimern völlig überfordert und wurde erst nach dem Rückstand etwas aktiver. Ein Plattenhardt-Freistoß von der Strafraumgrenze, den Baumann entschärfte, stellte die erste und einzige Möglichkeit für die Hauptstädter im ersten Durchgang dar (35.).

Nach Videobeweis: Nelsons Tor zählt doch

Nach dem Seitenwechsel gelang es der Dardai-Elf durch höheres Pressing, die Partie etwas ausgeglichener zu gestalten als noch im ersten Abschnitt - was auch daran lag, dass Hoffenheim nun nicht mehr so zwingend agierte und Hertha immer mehr den Ball überließ. Wirklich gefährlich wurde es aber nach wie vor hauptsächlich vor dem Berliner Tor. Demirbay vergab nach einem herrlichen Angriff der Kraichgauer (54.), Jarstein musste gegen Kopfbälle von Kaderabek (72.) und Hübner (73.) eingreifen. Letztlich hatte die Heimmannschaft nur eine kurze Schrecksekunde zu überstehen: Der aufgerückte Rekik scheiterte aus spitzem Winkel an Baumann (75.).

Wenige Momente später machte dann ein Joker den Deckel drauf: Der kurz zuvor eingewechselte Nelson stand nach einer Schulz-Flanke am zweiten Pfosten völlig blank und nickte die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie (76.). Zunächst ging die Fahne des Assistenten hoch, doch die folgende Überprüfung durch den VAR zeigte: Pekarik hob das Abseits auf, der Treffer zählte mit einiger Verzögerung, die Partie war somit gelaufen. Kramaric vergab in der Schlussphase gar noch einen weiteren Hochkaräter zum 3:0 (90.). Hoffenheim ist damit seit fünf Partien unbesiegt, Hertha musste die fünfte Niderlage in Folge einstecken.

Für Hoffenheim geht es am Samstag (20.30 Uhr) auf Schalke weiter. Die Hertha empfängt am Sonntag (18 Uhr) Hannover 96.

Bundesliga, 2018/19, 29. Spieltag
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:0
TSG Hoffenheim - Hertha BSC 2:0
Prominenz im Kraichgau

Ein ganz Großer des Tennissports verfolgte die Partie: Boris Becker ließ sich in Sinsheim sehen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Kaderabek (2,5) , 
Vogt (2,5)    
B. Hübner (2,5) , 
N. Schulz (2) - 
Grillitsch (2,5) , 
Demirbay (3)        
Amiri (2)        
Kramaric (2,5) - 
Szalai (3)    

Einwechslungen:
64. Bicakcic für Szalai
69. Nelson     für Amiri
77. Bittencourt für Demirbay

Trainer:
Nagelsmann
Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (2) - 
Pekarik (5) , 
Klünter (4) , 
Rekik (3,5) , 
Plattenhardt (5) - 
Skjelbred (3,5) , 
Mittelstädt (4,5) - 
Lazaro (5,5)    
Kalou (5)    
Leckie (5) - 
Selke (5)    

Einwechslungen:
63. Dilrosun für Lazaro
85. Köpke für Selke

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Amiri (29., Rechtsschuss, Demirbay)
2:0
Nelson (76., Kopfball, N. Schulz)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Demirbay
(4. Gelbe Karte)
Hertha:
-

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Hertha BSC
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 29 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 575 : 391 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 490 : 305 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 85 : 86 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 9 : 3 Ecken
 
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1.
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2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
30
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3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
26
10x
 
4.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
28
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5.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
26
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Spielinfo

Anstoß:
14.04.2019 13:30 Uhr
Zuschauer:
28010
Spielnote:  2,5
zunächst mit großem Unterhaltungswert durch eine sehr tempo- und chancenreiche Anfangsphase, im zweiten Durchgang mit etwas Leerlauf.
Chancenverhältnis:
15:3
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 3
insgesamt ordentlich. Pfiff in der 23. Minute Belfodils Tor wegen Szalais vermeintlicher Abseitsposition zu früh ab, sodass der VA die Szene nicht überprüfen konnte. Bei Amiris Halten gegen Plattenhardt blieb zu Recht der Elfmeterpfiff aus (38.). Auch Nelsons Tor anzuerkennen, war korrekt.
Spieler des Spiels:
Nico Schulz
Alleine in den ersten fünf Minuten brach Nico Schulz dreimal zur Grundlinie durch. Über die volle Distanz überzeugte der Nationalspieler mit Tempo und gefährlichen Hereingaben.

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